Description
Die Arbeit untersucht das Verhältnis von Verbraucherschiedsgerichtsbarkeit zu Mitteln des kollektiven Rechtsschutzes im U.S.-Recht (zur 'Class Action') und im deutschen Recht (insbesondere zur Abhilfeklage nach dem Verbraucherrechtedurchsetzungsgesetz). Ferner wird der Rechtsrahmen der Verbraucherschiedsgerichtsbarkeit im deutschen sowie im EU-Recht untersucht und werden Ansätze entwickelt, wie das von beiden Rechtsordnungen anerkannte System weiterentwickelt werden könnte. »Consumer Arbitration and Collective Redress. On the Relationship between Consumer Arbitration and Collective Redress in German and U.S. Law«: The thesis examines the relationship between consumer arbitration and collective redress mechanisms in U.S. (class actions) and German law (in particular, the newly enacted action for relief under the German Consumer Rights Enforcement Act (Verbraucherrechtedurchsetzungsgesetz)). It also examines the legal framework for consumer arbitration in German and EU law and develops approaches for how the system recognized by both legal systems can be developed further. 1. Verbraucherschiedsgerichtsbarkeit und kollektiver Rechtsschutz im U.S.-RechtVerbraucherschiedsgerichtsbarkeit in den USA - Rechtsrahmen von Verbraucherschiedsvereinbarungen im U.S.-Recht - Das Verhältnis von Schiedsvereinbarungen und kollektivem Rechtsschutz im U.S.-Recht2. Verbraucherschiedsgerichtsbarkeit und kollektiver Rechtsschutz im deutschen RechtVerbraucherschiedsgerichtsbarkeit als Streitbeilegungsmechanismus im deutschen Recht - Anforderungen für die Wirksamkeit an Schiedsvereinbarungen im deutschen Recht - Verhältnis von Verbraucherschiedsgerichtsbarkeit und kollektivem Rechtsschutz im deutschen Recht - Verhältnis von Verbraucherschiedsgerichtsbarkeit zu Verbandsklagen im deutschen Recht3. Ausgestaltung von Schiedsvereinbarungen und der Schiedsgerichtsbarkeit im deutschen RechtAnforderungen an die Ausgestaltung des schiedsgerichtlichen Verfahrens bei Verbraucherbeteiligung - Gestaltungsmöglichkeiten der Verbraucherschiedsgerichtsbarkeit im deutschen Recht Maximilian Nicolas Schulze studied law at the University of Bonn and the University of Oxford. After his First State Examination in 2018, he conducted an LL.M. at the University of California, Berkeley, as well as, from 2020 to 2022, did his practical legal training at the Regional Court of Cologne, Germany, with stages at the European Central Bank and a law firm in Washington, D.C. In 2025, he completed his doctoral studies with Professor Dr. Matthias Lehmann. Since 2024, Mr. Schulze is a lawyer in Munich, Germany.



