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Description
(Short description)
Nur vordergründig befasst sich die titelgebende Frage nach einem »Say on Climate« mit der Möglichkeit von Aktionären deutscher Aktiengesellschaften, sich zu Fragen der Klimatransformation durch einen Hauptversammlungsbeschluss zu äußern. Zugrunde liegt mit der Frage nach der »richtigen« Kompetenzverteilung in der Aktiengesellschaft ein Grundlagenthema des Gesellschaftsrechts. Dieses verhandelt die Arbeit für Fragen der Klimatransformation neu und liefert sogleich einen Regelungsvorschlag.
(Text)
Unter dem Begriff »Say on Climate« diskutieren Wirtschaft und Rechtswissenschaft seit einigen Jahren die Möglichkeit von Aktionären deutscher Aktiengesellschaften, sich zu Fragen der Klimatransformation durch einen Hauptversammlungsbeschluss zu äußern. Neben einem umfassenden wissenschaftlichen Fundament dieser Diskussion gibt die Arbeit zahlreiche Impulse für die rechtspolitische Frage, ob die Beschlussmöglichkeiten der Aktionäre in Klimafragen künftig erweitert werden sollten. Im Einklang mit dem aktienrechtlichen Grundsatz der Organadäquanz entwickelt der Autor mit dem Entwurf eines 120b AktG-E einen Regelungsvorschlag, der die Kompetenzen der Hauptversammlung ausweitet, ohne die Vorstandskompetenzen über Gebühr zu belasten. Auf diese Weise lässt sich der Transformationspfad der Gesellschaft mit den vielfältigen Aktionärsinteressen synchronisieren.
(Table of content)
PrologKlimatransformation im Biotop europäischer und deutscher Unternehmen - Aktionäre als Ersatzklimaschützer? - Begriff des Say on Climate und Abgrenzung zum Decide on Climate - Erkenntnisziel der Arbeit sowie Eingrenzung und Gang der Untersuchung1. De lege lataAktienrechtliches Kompetenzgefüge in Klimafragen: Grundsatz: Eigenverantwortliche Leitungsmacht des Vorstands in Klimafragen - Ausnahme: Hauptversammlungsbeschlüsse über Klimafragen unabhängig von einer Vorstandsinitiative - Ergebnis Kapitel 1: Keine passgenauen Hauptversammlungskompetenzen in Klimafragen2. De lege ferendaRegelungsbedürfnis für ein Aktionärsvotum zu Klimafragen?: Leitlinien für den erforderlichen Begründungsaufwand bei der Einführung eines Aktionärsvotums in Klimafragen - Notwendigkeit eines Aktionärsvotums zu Klimafragen aus höherrangigem Recht? - Bedürfnis für ein Aktionärsvotum aufgrund veränderter Rahmenbedingungen der wirtschaftlichen Tätigkeit börsennotierter Aktiengesellschaften? - Beschleunigte Klimatransformation durch Votum der Aktionäre? - Aktienrechtliche Erwägungen für und gegen ein Aktionärsvotum zu Klimafragen - Ergebnis Kapitel 2: Bedürfnis für ein Aktionärsvotum zu Klimafragen de lege ferenda3. De lege ferendaRegelung eines Aktionärsvotums zu Klimafragen: Regelungsvorschlag für ein Say on Climate - Details der Ausgestaltung des Regelungsvorschlags - Schlussbetrachtung
(Text)
»Say on Climate Shareholder Resolutions on Climate Issues de lege lata and de lege ferenda«: The question of a »say on climate« only superficially examines the possibility of shareholders in German stock corporations expressing their views on climate transformation issues through a resolution at the annual general meeting. Underlying this is the fundamental issue of corporate law concerning the »correct« distribution of powers within a stock corporation. The thesis renegotiates this issue in relation to climate transformation and simultaneously provides a proposal for regulation.



