Description
In Zeiten des Klimawandels wird auch die Rolle der Werbung neu verhandelt. Die Arbeit untersucht, inwieweit die Werberegulierung dem Klimaschutz dienen kann. Dazu analysiert sie verschiedene Instrumente und lotet ihr Steuerungspotenzial unter Rückgriff auf interdisziplinäre Erkenntnisse zu den Wirkungsbedingungen von Werbung aus. Dabei richtet sie ihren Blick neben bereits bestehenden Instrumenten auch auf Neuregelungen des europäischen Gesetzgebers sowie weitere mögliche zukünftige Instrumente. »Advertising Regulation as an Instrument of Climate Protection«: In times of climate change, the role of advertising is being re-examined. This study examines the extent to which advertising regulation can contribute to climate protection. It analyses various instruments and explores their regulatory potential, drawing on interdisciplinary findings on advertising impact. In addition to existing instruments, the study also examines new regulations introduced by the European legislator as well as other possible future instruments. EinleitungErkenntnisinteresse - Methodik und Gang der Untersuchung1. GrundlagenBegriffsbestimmungen - Klimawandel und Konsum - Das Phänomen klimabezogener Werbung - Einordnung der Werberegulierung in das klimaschutzrechtliche Instrumentarium - Maßstab für die Bewertung der Leistungsfähigkeit von Steuerungsinstrumenten - Grundlagen der Verhaltensökonomie2. Werberegulierung zu Zwecken des Klimaschutzes de lege lataKlimabezogene Informationspflichten in der Werbung - Regulierung klimabezogener Werbung durch das Lauterkeitsrecht - Fazit3. Werberegulierung zu Zwecken des Klimaschutzes de lege ferendaSystematisierung von Instrumenten der Werberegulierung und Möglichkeiten de lege ferenda - Ausblick auf Neuregelungen durch den europäischen Gesetzgeber - Vorschlag für ein Werbeverbot für fossile Brennstoffe - Vorschlag für ein verpflichtendes Klimalabel für Lebensmittel - Vorschlag für Nutzungseinschränkungen für beleuchtete und digitale Außenwerbung - Instrumentenmix4. Zusammenfassung in Thesen und Ausblick Jeremy Heeck studierte Rechtswissenschaften an der Universität Heidelberg und der Universität Münster. Sein Referendariat absolvierte er am Landgericht Münster mit Stationen u. a. in Düsseldorf, Hamburg und Madrid. Während seiner anschließenden Promotion an der Bucerius Law School in Hamburg war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in einer internationalen Wirtschaftskanzlei tätig. Seit 2025 arbeitet er als Rechtsanwalt in Hamburg.



