Description
Die Arbeit untersucht rechtsvergleichend, ob Optionsverträge aufgrund nachträglich eingetretener Wertveränderungen angepasst oder aufgehoben werden können. Sie zeigt, dass ein korrigierender Eingriff sowohl im deutschen Recht mit Blick auf 313 BGB als nach österreichischer Rechtslage in Bezug auf 934 ABGB und die Geschäftsgrundlagenlehre grundsätzlich nicht in Betracht kommt. Grund dafür sind die zugrundeliegende Risikoverteilung und die besonderen Wertungen, die mit der Einräumung einer Option einhergehen. »The Disrupted Option Right. Acomparative Law Study on the Subsequent Disruption of Equivalence of Option Rights«: This thesis provides a comparative legal analysis of whether option rights can be adjusted or terminated due to changes in value that occur after the option right has been granted. It concludes that a corrective intervention is generally not feasible under both German law with regard to sec. 313 German Civil Code (BGB) and Austrian law in terms of sec. 934 Austrian Civil Code (ABGB) and the collapse of the basis of the transaction (Störung der Geschäftsgrundlage) which follows from the underlying risk allocation and the inherent legal principles of option rights. 1 Die Rechtsnatur der OptionBegriffsbestimmung - Die Rechtsnatur der Option im deutschen Recht - Die Rechtsnatur der Option im österreichischen Recht - Rechtsvergleichende Analyse 2 Die gestörte Option im deutschen RechtAustausch und Äquivalenz - Äquivalenz und Geschäftsgrundlage - Störung der Geschäftsgrundlage des Optionsvertrages - Gesamtergebnis zur eigenen Geschäftsgrundlage des Optionsvertrages 3 Die gestörte Option im österreichischen RechtDie Verkürzungsanfechtung ( 934 ABGB) - Anfechtung des Options- oder Hauptvertrages wegen einer Verkürzung über die Hälfte - Die österreichische Geschäftsgrundlagenlehre - Wegfall der Geschäftsgrundlage von Optionsverträgen - Gesamtergebnis zu äquivalenzgestörten Optionsverträgen im österreichischen Recht 4 Vergleichende Analyse zu äquivalenzgestörten OptionsverträgenRechtsvergleichende Gegenüberstellung der Geschäftsgrundlagenlehren - Korrektur äquivalenzgestörter Optionsverträge - Die Implikationen der Vorschaltung eines Optionsvertrages - Gemeinsame Maßstäbe für die Behandlung äquivalenzgestörter Optionen 5 Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse 6 Schlusswort Pelle Klemens studied law with a focus on commercial and corporate law at the Faculty of Law at the University of Hamburg. He completed his legal traineeship at the Hanseatic Higher Regional Court and then worked at an international law firm while completing his doctoral thesis. He works as a lawyer in restructuring and insolvency law.



