Zurechnung im Übernahmerecht : Auslegungsfragen des dualistischen Zurechnungskonzepts des WpÜG und Reformpotentiale (Abhandlungen zum Deutschen und Europäischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht)

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Zurechnung im Übernahmerecht : Auslegungsfragen des dualistischen Zurechnungskonzepts des WpÜG und Reformpotentiale (Abhandlungen zum Deutschen und Europäischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783428193523

Description

Öffentliche Übernahmen erfordern die Zusammenarbeit vieler Personen, was komplexe Zurechnungsfragen aufwirft. Der entsprechende Regelungsrahmen des WpÜG ist von zwei Problemen geprägt: das dualistische Zurechnungskonzept führt zu Anwendungsunsicherheit und ist zudem zu weit gefasst. Beides belastet Bieter und erschwert Übernahmeverfahren. Die Arbeit ordnet die Zurechnungssystematik dogmatisch, erarbeitet konkrete Lösungen de lege lata und entwickelt auf Basis rechtsvergleichender Ansätze einen Reformvorschlag. »Acting in Concert in Takeover Law. Interpretation under the Dual Attribution Concept of the German Takeover Code and a Reform Proposal«: Public takeovers always involve the cooperation a high number of different entities, which raises complex attribution issues. The relevant regulatory framework of the German Takeover Act is beset by two major problems: the dualistic attribution concept leads to uncertainty about the implementation of the rules and is also overly restrictive. Both issues burden bidders and complicate takeover proceedings. This thesis interprets the applicable attribution concept, identifies solutions de lege lata and develops a reform proposal based on comparative law considerations. A. EinleitungB. Zurechnung und RechtZurechnungsdogmatik - Zurechnungsumfang - Grenzen der Zurechnung - Zurechnungssystematik und WpÜG - Das dualistische Zurechnungskonzept des WpÜGC. Historische und rechtstatsächliche RahmenbedingungenEntstehungsgeschichte des Regelungsrahmens der Zurechnung im WpÜG - Wirtschaftlicher Strukturwandel und Aufstieg des Phänomens von »Bietergruppen« - Typologie gemeinsam handelnder Personen und spezifische Probleme von großen BietergruppenD. Tatbestandsunschärfen des 2 Abs. 5 WpÜGAbgrenzung zu Bietergemeinschaften nach 2 Abs. 4 Alt. 2 WpÜG - Ratio Legis - Tatbestand des 2 Abs. 5 WpÜGE. Tatbestandsunschärfen bei den Bezugsnormen 2 Nr. 1 WpÜG-AngebVO: Offenlegung in Angebotsunterlage - 31 Abs. 3 bis 5 WpÜG und 4 WpÜG-Angebots-VO: Mindestpreisrelevanz von Erwerben außerhalb des Angebots - 18 Abs. 1 WpÜG: Unzulässigkeit von Bedingungen - 59 Satz 1 WpÜG: Rechtsverlust - 26 Abs. 1 und 2 WpÜG: SperrfristF. Dualismus der Zurechnungsnormen im WpÜG 30 WpÜG als zweite Zurechnungsnorm - Unterschiede der beiden Zurechnungsmodelle - Verhältnis der ZurechnungsnormenG. Zurechnungskonzeptionen im Übernahmerecht anderer JurisdiktionenRechtsvergleich und mögliche Regelungsvorbilder: Österreich - Schweiz - Vereinigtes Königreich - Globalvergleich der ZurechnungskonzeptionenH. Vorschlag für eine Neuregelung der Zurechnung im WpÜGBestandsaufnahme de lege lata - Reformvorschläge de lege ferenda Ben W. Fuhrmann studied law at Bucerius Law School in Hamburg from 2014 to 2019 as a Konrad Adenauer scholar and as a visiting scholar at the University of Oxford (Brasenose College). From 2016 to 2018, he was editor in chief of Bucerius Law Journal. After his first state exam in 2019, he worked as a research assistant at Sullivan & Cromwell in Frankfurt and Brussels from 2019 to 2021. He completed his legal clerkship in Frankfurt and London from 2019 to 2021. In 2022, he was a visiting researcher at the Vienna University of Economics and Business and received his doctorate in 2024. He completed an LL.M. at Columbia Law School in New York from 2023 to 2024. Between 2022 to 2024 he practiced at Sullivan & Cromwell in Frankfurt am Main.

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