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Description
Die Arbeit setzt sich mit dem Nemo-pro-parte-Prinzip des römischen Rechts auseinander, das eine Kombination von testamentarischer und Intestaterbfolge verbot. Das Prinzip wird von seinen römisch-rechtlichen Anfängen über seine gemeinrechtliche Rezeption bis in die Neuzeit hinein verfolgt. Nach einer Auseinandersetzung mit den Theorien, die im Laufe der Zeit zur Erklärung des Prinzips entwickelt worden sind, schließt die Arbeit mit seiner Gegenüberstellung mit den Regeln des heutigen deutschen Erbrechts. »Nemo pro parte testatus pro parte intestatus decedere potest«: This work treats of the "nemo pro parte" principle which prohibited a combination of testate and intestate succession in Roman law. The principle is examined from its Roman law origins through its reception in the ius commune up to modern times. After a treatment of the various theories which have been developed to explain the principle, the work concludes with its juxtaposition with the rules of the contemporary German law of succession. 1. Grundzüge des römischen ErbrechtsDie römische familia - Stellung des Erben und Intestaterbfolge - Testamentarische Erbfolge - Das Anwachsungsprinzip - Das ius praetorium - Nachklassische Entwicklungen2. Das Nemo-pro-parte-Prinzip im römischen RechtUrsprünge des Prinzips - Quellen - Anwendungsbereich3. Die Rezeption des Nemo-pro-parte-PrinzipsIus commune - Jüngere Kodifikationen4. Begründungsansätze für das Nemo-pro-parte-PrinzipEinleitende Bemerkungen - Die Begründungsansätze im Überblick5. Das Nemo-pro-parte-Prinzip im Lichte des BGBDie Systematik der 2088, 2089, 2094 BGB - Grundlagen der Testamentsauslegung - Fallgruppen im Vergleich Dirk Erdelkamp was born in Essen in 1985. He studied conducting at the Hochschule für Musik und Theater Hannover and the Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. After engagements as répétiteur and conductor at the theatre Trier and the Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, he studied law at Bucerius Law School, Hamburg. He was scientific assistant to Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Reinhard Zimmermann at the Max Planck Institute for Comparative and International Private Law in Hamburg, where this work was written.
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