Description
Die Überwachung des Surfverhaltens im Internet ist gesetzlich nicht explizit geregelt. Untersuchungsgegenstand ist die Betrachtung des Begriffs »Telekommunikation« bei der einseitigen Internetrecherche im Hinblick auf Art. 10 Abs. 1 Var. 3 GG und 100a StPO. Neben dieser Betrachtung werden innerhalb der Arbeit weitere mögliche offene oder verdeckte Eingriffsbefugnisse, sowie die Verwertbarkeit derartig erlangter Daten unter dem absoluten Kernbereich der Persönlichkeit untersucht. »The Surveillance of Surfing Activities in Criminal Proceedings«: The surveillance of surfing habits on the internet is not explicitly regulated by law. The subject of the study is the consideration of the term »telecommunications« in unilateral Internet searches with regard to Art. 10 (1) Var. 3 GG and 100a StPO. In addition to this consideration, other possible rights of surveillance, as well as the usability of such data under the protection of personality rights, are discussed in this dissertation. Einleitung Untersuchungsgegenstand - Gang der Untersuchung1. Technische Grundlagen »Surfen« - ein Begriff im medialen Zeitalter - Das Internet als Netzwerk der Netzwerke - Bedeutung des Internets unter gesellschaftlichen Aspekten2. Technische Ansätze der Überwachung des Surfverhaltens Abgrenzung verschiedener Überwachungsmaßnahmen im World Wide Web - Auskunftsersuchen der Strafverfolgungsbehörden - Zugriffsmöglichkeiten zur Gewinnung digitaler Informationen3. Rechtsprechungsübersicht zur Überwachung des Surfverhaltens Bisherige Ansätze der Rechtsprechung4. Verfassungsrechtliche Betrachtung des Surfens im Internet Bewertung des Grundrechtsschutzes des Internetsurfens5. Strafprozessrechtliche Betrachtung der Überwachung bzw. retroperspektiven Auswertung des Surfverhaltens Zugriff auf das Surfverhalten durch offene Ermittlungen - Zugriff auf das Surfverhalten durch verdeckte Ermittlungen6. Absoluter Kernbereichsschutz des Surfverhaltens im Netz Differenzierung nach Zugriffsart - Der Kernbereich privater Lebensgestaltung beim Surfen im InternetSchlussbetrachtungAusblickLiteratur- und Sachwortverzeichnis Ronja Maihöfer grew up in Schwäbisch Gmünd, Baden-Württemberg, and began studying law in Würzburg in 2012, specializing in criminal law. In 2018, she was awarded the Alumni Exam Prize of the Faculty of Law for outstanding performance in the first state law examination. Her dissertation was supervised at the University of Würzburg. She worked there at the Chair of International Criminal Law while completing her doctorate. During her legal clerkship, Ronja Maihöfer worked for a law firm in Mallorca, Spain. She was admitted to the bar in 2023 and currently practices in Frankfurt am Main.



