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Der Schutz Minderjähriger in den sozialen Netzwerken ist ein besonders relevantes Thema in der Praxis. Die Gerichte sind zunehmend mit Fragen beschäftigt, die sich aus der Nutzung sozialer Netzwerke durch minderjährige Personen ergeben, wie etwa die Entscheidung des BGH zum »digitalen Nachlass« einer Minderjährigen. Im Fokus der Arbeit steht die Veröffentlichung von Bildern Minderjähriger, die entweder durch die Eltern, Dritte oder durch die Minderjährigen selbst vorgenommen werden. »Protection of Minors in Social Networks. With Special Consideration of Image Publications«: The protection of minors in social networks is a particularly relevant topic in practice. The courts are increasingly dealing with issues arising from the use of social networks by minors.The inheritability of a user account is just one example of the legal issues that occurs in relation to the use of social networks. The focus of this study is on the publication of images of minors, either by parents (so-called sharenting), third parties or the minors themselves. A. EinleitungB. Faszination soziale Medien - Chancen und RisikenMedienrealität Minderjähriger - Chancen und Risiken der Nutzung von Kommunikationsdiensten - Wege der BildveröffentlichungC. Vertragliche Rechtsbeziehung zwischen minderjährigen Nutzern und NetzwerkbetreibernDie Wirksamkeit des Social-Media-Vertrags - Die Gegenleistung im Social-Media-Vertrag - Die Wirksamkeit von Nutzungsbedingungen - Unwirksamkeit gemäß 138 BGB - Anwendbarkeit der Verbraucherrechte gemäß 312 ff. BGBD. Rechtliche Schranken der Nutzbarkeit sozialer NetzwerkePersönlichkeitsrechtsgefährdungen durch Bildveröffentlichungen im Eltern-Kind-Verhältnis - Die rechtliche Zulässigkeit von Bildveröffentlichungen durch Dritte - Zugriff der Erben auf Bildmaterial minderjähriger Kommunikationspartner eines verstorbenen Nutzers - Übermittlung von Daten aus dem Adressbuch des Mobiltelefons - Werbung in sozialen NetzwerkenE. Internationale Zuständigkeit und anwendbares Recht bei Persönlichkeitsrechtsverletzungen durch Abbildungen in sozialen NetzwerkenInternationale Zuständigkeit - Anwendbares Recht - Abweichungen bei der Bestimmung des Verfahrens- und KollisionsrechtsF. Zusammenfassung in Thesen Christina Brandt studied law at the Philipps University in Marburg and at the University of East Anglia in Norwich. After completing her studies, she was a doctoral candidate and research assistant at the Chair of Civil Law, International and European Private Law and Comparative Law under Prof. Dr. Christine Budzikiewicz. During her doctorate, she was funded by the Friedrich Naumann Foundation for Freedom as a scholarship holder. From May 2021 to May 2023, Ms. Brandt completed her legal traineeship in Kassel, including stages in Frankfurt and Brussels. After her legal traineeship, she worked as an European Affairs Adviser at the Joint Management Office of the Media Authorities in Berlin.



