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Description
(Short description)
Das von Georg Lisiewski 1736/37 gemalte Bild vom Tabakskollegium Friedrich Wilhelms I. in Schloss Königs Wusterhausen verbirgt eine Botschaft, die bislang nicht verstanden wurde. In dieser Studie wird das Kunstwerk durch die genaue heereskundliche Untersuchung seines Figurenprogramms als idealisierte Darstellung eines Sehnsuchtsorts entschleiert, an dem der komplizierte König unverfälschte Kindesliebe und absichtslose Kameradentreue erleben wollte.
(Text)
Das Tabakskollegium. Kunsthistoriker haben sich von diesem Gemälde allemal abgewandt, Preußenexperten vergeblich um eine Deutung bemüht. Unbestritten zeigt das Bild das berühmtberüchtigte Tabakskollegium Friedrich Wilhelms I. (1688-1740). Man etikettierte die Veranstaltung und ihre Darstellung als negative Markenzeichen dieses Königs, als exzessives Besäufnis einer militarisierten Männerrunde. Mittlerweile wird der politisch-diskursive Kern seiner Abendgesellschaften und dessen geistige Verortung im frühaufklärerisch zeremonialfreien Raum angemessener analysiert. Auch das von Georg Lisiewski ca. 1736/37 gemalte »Tabakskollegium« stieß lange Zeit auf kopfschüttelnde Ablehnung. Doch sein Bild verbirgt eine Botschaft, die bislang nicht verstanden wurde. Das Kunstwerk wird hier durch eine genaue heereskundliche Untersuchung seines Figurenprogramms als idealisierte Darstellung eines Sehnsuchtsorts entschleiert, an dem der komplizierte König unverfälschte Kindesliebe und absichtslose Kameradentreue erleben wollte.
(Table of content)
Geheimnisvolle TabagiePersonenidentifizierungenFigurenprogramm und BildbotschaftAbbildungsnachweise
(Text)
»Dear Children, Good Companions«The picture of the tobacco college of Friedrich Wilhelm I in Königs Wusterhausen Palace, painted by Georg Lisiewski in 1736/37, conceals a message which until now has not been understood. The present study unveils this work, through a detailed investigation of the figures' appearance, as an idealized description of a place of longing, in which the king, a complex character, wanted to experience unadulterated filial love and the unconditional loyalty of his companions.



