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Die Abhandlung stellt die Mehrdimensionalität des Heimatbegriffs im Rahmen einer ganzheitlichen Konzeptualisierung unter Berücksichtigung der ökonomischen Dimension auf Basis einer historischen Analyse dar, um folglich als theoretische Grundlage zu dienen für zukunftsfähige Wirtschaftsansätze, die sich maßgeblich an der Heimatverbundenheit der Menschen orientieren. Zudem werden Ansatzpunkte heimatbezogener Wirtschaftsansätze als Alternativen zur globalisierten Überflussökonomie dargestellt. »Heimat and the Economy. A Historical Contextualization of the Interdependency Between a Viable Heimat Concept and Sustainable Economic Activity«This study presents a multidimensional and holistic conceptualization of the German concept Heimat from an economic perspective. Based on historical analysis, it serves as a theoretical foundation for sustainable economic approaches which strongly take into account people's attachment to Heimat. Furthermore, Heimat-related economic approaches are presented as alternatives to a globalized economy and the excess abundance characteristic of affluent society. Geleitwort von Frank-Lothar KrollEinleitungProblemstellung - Gang der UntersuchungA. Annäherungen an den Heimatbegriff anhand des ForschungsstandesEtymologische Einordnung und Begriffsspezifika - Aus internationaler Perspektive und im europäischen Vergleich - Verdichtung von Heimat-Dimensionen auf Basis des Forschungsstandes - Erste Zwischenbilanz und ein hypothetischer DefinitionsansatzB. Historische Analyse des Wandels deutscher Heimatvorstellungen unter besonderer Berücksichtigung ökonomischer Aspekte vom 19. Jahrhundert bis heuteVom Anfang des 19. Jahrhunderts bis zur Reichsgründung - Während des Kaiserreiches - In der Weimarer Republik und im Dritten Reich - Im geteilten Deutschland - Von 1990 bis heute - ZusammenfassungC. Im Kontext der Überflussökonomie: Zur Notwendigkeit eines nachhaltigen Heimat-KonzeptesEinleitende Gedanken zu Grundintentionen der Ökonomie und zum Wertschöpfungs- und Wertschätzungsprozess - Wesentliche Charakteristika des Systems der Überflussökonomie - Das Ergebnis der Überflussökonomie: Vom Heimatverlust zum Heimatfähigkeitsverlust - Vergegenwärtigung des natürlichen Rhythmus und der Begrenzung: Das Prinzip der NachhaltigkeitD. Die Gestalt eines nachhaltigen Heimat-Konzeptes unter Integration wirtschaftlicher Aktivität innerhalb des Bewusstwerdungsprozesses der Heimat-AnverwandlungErweiterte Zwischenbilanz und Idee der Konzeptgestalt - Die Bestandteile des mehrdimensionalen Konzeptes - Der Bewusstwerdungsprozess der Heimat-Anverwandlung - Definitionsversuch und Gesamtdarstellung der dynamischen Theorie des nachhaltigen Heimat-Konzeptes - Heimatbezogenes Wirtschaftsbewusstsein als Voraussetzung der Realisierbarkeit zukunftsfähigen WirtschaftensE. Exkurs: Exemplarische Darstellung heimatbezogener WertschöpfungsansätzeMethodische Vorbemerkung - Fragestellungen - ResultateF. Ansatzpunkte zukunftsfähiger heimatbezogener wirtschaftlicher AktivitätGedanken zum künftigen wirtschaftlichen Umfeld - Erfolgsfaktoren heimatbezogener Wirtschaftsansätze - Das Modell örtlicher Genossenschaften mit übergeordnetem Trägerverband - Vorschläge politischer BegleitmaßnahmenSchlussbetrachtungLiteraturverzeichnis, Personen- und Sachregister Sebastian Schmidt studied Industrial Engineering (Construction) at Leipzig University of Applied Sciences (HTWK) from 2009 to 2014 where he was a scholarship recipient of the Konrad Adenauer Foundation. He received his doctorate under Professor Frank-Lothar Kroll (Chemnitz University of Technology) and Professor Rüdiger Ulrich (HTWK) in 2020. He is an active contributor to both the Institut für Regionale Wertschöpfung at the HTWK and the Verein für regionalkundliche Bildung MitteDeutschland.



