Description
Die dritte Auflage des Handbuchs des Staatskirchenrechts der Bundesrepublik Deutschland behandelt die Rechtsverhältnisse der Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften in 79 thematisch geordneten, von Experten aus Rechtswissenschaft und Rechtspraxis verfassten Beiträgen. Die gegenüber der Vorauflage (1994-1995) wiederum grundlegende Neubearbeitung nimmt die seither weiterentwickelte Gesetzgebung, Rechtsprechung und wissenschaftliche Diskussion unter sich verändernden gesellschaftlichen Bedingungen auf. »Handbook of Law and Religion in Germany«The third edition of the Handbook of Law and Religion in Germany provides a profound, newly arranged exposition of the legal relations of religious communities under the German constitution. In 79 comprehensive chapters, written by experts from legal science and legal practice, it reflects the contemporary developments in legislation, jurisdiction, and doctrine within their changing societal context. Band 1I. Grundlagen des Staatskirchenrechts in DeutschlandDietrich Pirson: Geschichtliche Grundlagen des Staatskirchenrechts in DeutschlandKarl Gabriel: Die gesellschaftlichen Grundlagen des deutschen StaatskirchenrechtsAnsgar Hense: Das Verhältnis von Staat und Kirche nach der Lehre der katholischen KircheHeinrich de Wall: Das Verhältnis von Staat und Kirche nach evangelischem VerständnisRonen Reichman: Das Verhältnis von Staat und Religion im Verständnis des JudentumsMathias Rohe: Das Verhältnis von Staat und Religion im islamischen VerständnisMichael Germann: Das System des Staatskirchenrechts in DeutschlandII. RechtsquellenPeter Badura: Das Staatskirchenrecht als Gegenstand des Verfassungsrechts - Die verfassungsrechtlichen Grundlagen des StaatskirchenrechtsDirk Ehlers: Gesetzesrecht als Rechtsquelle des StaatskirchenrechtsStefan Mückl: Verträge zwischen Staat und Kirchen sowie anderen ReligionsgemeinschaftenClaus Dieter Classen: Europarecht und StaatskirchenrechtChristian Hillgruber: Völkerrecht und StaatskirchenrechtPeter Landau : Das Gewohnheitsrecht im StaatskirchenrechtIII. Freiheit und Gleichheit im StaatskirchenrechtHans Michael Heinig: Religions- und WeltanschauungsfreiheitHans Michael Heinig und Tobias Schieder: GewissensfreiheitStefan Korioth: Das Selbstbestimmungsrecht der ReligionsgemeinschaftenKyrill-A. Schwarz: Das Gleichbehandlungsgebot im Hinblick auf ReligionChristian Walter: Die religiöse und weltanschauliche Neutralität des StaatesHermann Weber: Kirchen und andere Religionsgemeinschaften als Träger und Adressaten der GrundrechteIV. Die Rechtsgestalt der Kirchen und anderen ReligionsgemeinschaftenStephan Haering: Die Organisation der katholischen Kirche in DeutschlandHans Ulrich Anke und Burkhard Guntau: Die Organisation der evangelischen Kirche in DeutschlandAnargyros Anapliotis: Die Organisation der orthodoxen Kirchen in DeutschlandMichael Germann und Claus Gienke: Die Organisation der kleineren christlichen Kirchen in DeutschlandMichael Demel: Die Organisation der jüdischen Gemeinden in DeutschlandKatharina Pabel: Die Organisation muslimischer Gemeinschaften in DeutschlandEmanuel V. Towfigh: Der allgemeine Rechtsstatus der ReligionsgemeinschaftenStefan Magen: Kirchen und andere Religionsgemeinschaften als Körperschaften des öffentlichen RechtsStefan Muckel und Thomas Traub: Religiöse Vereine und GesellschaftenAndreas Sailer: Die Ordensgemeinschaften und die Rechtsstellung ihrer AngehörigenBand 2V. Personenrecht, Datenschutz, ArchivwesenMichael Germann und Wolfgang Rüfner: Die Mitgliedschaft in Kirchen und anderen ReligionsgemeinschaftenArnd Uhle: Staatliches und kirchliches EherechtArne Ziekow: Personenstandswesen und MeldewesenArne Ziekow: DatenschutzrechtAnne-Ruth Wellert: Kirchliches ArchivwesenVI. Das öffentliche Wirken der Kirchen und anderen ReligionsgemeinschaftenMartin Morlok: Das Recht der Kirchen und anderen Religionsgemeinschaften zum öffentlichen WirkenJoachim Gaertner und Katrin Hatzinger: Verbindungsstellen zwischen Staat und evangelischen KirchenKarl Jüsten: Verbindungsstellen zwischen Staat und katholischer KircheClaus Dieter Classen: Präsenz und Mitwirkung der Kirchen und anderen Religionsgemeinschaften in den MassenmedienOtto Luchterhandt: Kirchliches SammlungswesenKarl-Hermann Kästner: Der Schutz des Sonntags und der religiösen FeiertageJanbernd Oebbecke: Religiöse Symbole im öffentlichen RaumVII. Religion im BildungswesenMatthias Jestaedt: Das Recht der Eltern zur religiösen ErziehungJörg Ennuschat: Das Verhältnis des staatlichen Bildungs- und Erziehungsauftrages zur ReligionMarkus Ogorek: ReligionsunterrichtHinnerk Wißmann: BekenntnisschulenChristian Waldhoff: Theologie an staatlichen HochschulenManfred Baldus: Kirchliche HochschulenWolfgang Bock: Kirchliche Erwachsenenbildung und AkademienVIII. Karitas und DiakoniePeter Unruh: Das karitativ-diakonische Wirken der Kirchen und anderen Religionsgemeinschaften im Ve Dietrich Pirson studied Protestant Theology, and Law in Erlangen, where he received his doctorate from the Faculty of Theology in 1953 and from the Faculty of Law in 1960. After his habilitation in 1963, he taught Public Law and Ecclesiastical Law at the universities of Marburg, Cologne and Munich until his retirement in 1997. His academic work mainly focuses on the history of ecclesiastical law and the relationship between state and church law.Wolfgang Rüfner received his doctorate in Bonn in 1962 as a student of Ulrich Scheuner and achieved habilitation in 1966 for the subjects of Constitutional and Administrative Law. He was Professor of Public Law at the Universities of Kiel (1969-1979) and of the Saarland (1979-1985), and Professor of Public Law and Canon Law at the University of Cologne. After his retirement, he headed the Institute for State-Church Law of the Dioceses of Germany in Bonn (1998-2010).Michael Germann studied law in Tübingen, Geneva and Erlangen, and passed both State Examinations in 1992 and 1994. From 1992, he worked as a research assistant at the Hans Liermann Institute for Ecclesiastical Law with Christoph Link in Erlangen, where he received his doctorate in 1999 and achieved habilitation in 2001 for the subjects of Constitutional and Administrative Law, and Ecclesiastical Law. Since 2002 he has held the chair for Public Law, State-Church Law and Ecclesiastical Law at the Faculty of Law of the Martin Luther University Halle-Wittenberg. In 2015 he was also elected judge of the Constitutional Court of Saxony-Anhalt.Stefan Muckel studied law in Cologne. After the Second State Examination (1991), he worked as a research assistant with Wolfgang Rüfner in Cologne, where he received his doctorate in 1989 and achieved habilitation in 1996 for the subjects of Constitutional and Administrative Law, and Canon Law. After a temporary professorship in Kiel, he entered a professorship for Public Law, in particular Administrative Law and Administrative Theory, at the Ruhr University Bochum. Since 1998 he has been Professor of Public Law and Canon Law (since 2020: Religious Law) at the University of Cologne. Together with Manfred Baldus, he is the editor of the case law collection »Entscheidungen in Kirchensachen seit 1946 - KirchE« (Decisions in Church Matters since 1946). »Schließlich macht der Blick auf aktuelle Herausforderungen sowie auf Zukunfts- und Entwicklungsperspektiven die dritte Auflage des Handbuchs des Staatskirchenrechts der Bundesrepublik Deutschland nach wie vor zu einem unverzichtbaren Standardwerk.« Prof. Dr. Wilhelm Rees, in: Archiv für katholisches Kirchenrecht, Bd.189, 1/2023 »Das vorliegende Handbuch stellt ein unverzichtbares, ja monumentales Grundlagen- und Standwerk für alle Fragen des deutschen Staatskirchenrechts dar. [...] Herausgebern und bestens ausgewiesenen Autoren ist geradezu ein interdisziplinär angelegtes Meisterwerk gelungen, das kaum eine der oft schwierigen, in Geschichte, Theologie, Soziologie, Kirchenrecht, Recht sowie Verfassungs- und Euorparecht verorteten Probleme unerörtert lässt.[...]« Prof. Dr. Dr. Hans Hablitzel, in: Bayerische Verwaltungsblätter, 17/2021 »Wahrlich Großes gilt es anzukündigen. Ein opus magnum! Die Crème de la Crème des deutschen Staatskirchenrechts hat sich versammelt, um im Abstand eines Vierteljahrhunderts zur Vorauflage mit 79 Beiträgen in drei Bänden auf knapp 3.500 Seiten das Verhältnis von Staat und Kirche in Deutschland, speziell die Rechtsverhältnisse der Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften, neu zu beleuchten. Aber nicht nur im Umfang, auch inhaltlich ist Großes gelungen.« Prof. Dr. Martin Schulte, in: Rechtstheorie, 4/2020



