Description
Die Arbeit untersucht den Rechtsbegriff der Schleichwerbung im nationalen Medienrecht. Für die Bestimmung der verbotenen Werbeform im Fernsehen und Internet stellt der Rundfunkstaatsvertrag die entscheidende Rechtsgrundlage dar. Insbesondere spielt die Schleichwerbung im Zusammenhang mit dem Influencer-Marketing in sozialen Medien eine große Rolle. Die Arbeit klärt, was Werbende in sozialen Netzwerken beachten müssen. Ferner werden die Aktualität und Angemessenheit der heutigen Regeln analysiert. »Subliminal Advertisement in German Media Law«This book examines the legal concept of »Subliminal Advertisement« in german media law. The Interstate Broadcasting Treaty is the most important legal basis for determining this illegal form of advertising on TV and on the Internet. Subliminal advertising has today become intensively relevant due to a popular business strategy called "Influencer Marketing", which is found primarily in Social Networks. This work therefore clarifies what legal restrictions advertisers on Social Media must take into account. 1. EinleitungProblemstellung - Gang der Darstellung 2. Geschichtliche Entwicklung der SchleichwerbungDie 1930er/40er Jahre - Die 1950er Jahre - Die 1960er/70er Jahre - Die 1980er Jahre: Der 1. Wachstumsschub für programmintegrierte Werbeformen - Die 1990er Jahre - Ab dem Jahr 2000: Der 2. Wachstumsschub für programmintegrierte Werbeformen - Retrospektive Würdigung 3. Schleichwerbung im europäischen MedienrechtEuropäisches Medienrecht im Überblick - Werbevorschriften in der AVMD-RL4. Das Trennungsgebot als medienrechtliche GrundkonzeptionNationales Medien- und Werberecht im Überblick - Werbevorschriften im RStV5. Die Schleichwerbung als medienrechtlicher VerstoßVerbot von Schleichwerbung - Zielsetzung - Schleichwerbung im RStV - Schleichwerbung und Produktplatzierung - Rechtsfolgen der Schleichwerbung6. Schleichwerbung und Influencer-MarketingEntwicklung der Medien- und Werbepraxis im Überblick - Aktueller Rechtsrahmen für das Influencer-Marketing - Bewertung und Kritik - Lösungsvorschläge 7. Zusammenfassung, Thesen und AusblickZusammenfassung - Thesen - Ausblick AnhangLiteraturverzeichnisSachwortregister Anna Enthoven studied law (focus on intellectual property law) at the Humboldt University in Berlin. After the successful completion of the 1st state law examination, she became a doctoral candidate at the University of Potsdam. Parallel to her doctorate she worked as an academic assistant at the faculty for media law for Prof. Schladebach LL.M.. In recognition of her doctorate, which she completed with the highest grade of »summa cum laude«, she received the »Wolf-Rüdiger-Bub-Preis« from the Dean of the University of Potsdam in June 2020.



