Description
Die von dem 2016 verstorbenen Osteuropahistoriker Jochen Laufer initiierte Edition führt Regierungs- und Parteidokumente der Sowjetunion, der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik zu ihrer wechselseitigen Politik von der Gründung der beiden deutschen Staaten 1949 bis zu Stalins Tod 1953 zusammen. Der sorgfältig kommentierte und mit ausführlichen Einleitungen versehene Editionsband gibt Aufschlüsse über deutschlandpolitische Vorstellungen und Ziele der drei ungleichen Staaten, über die wechselseitigen Wahrnehmungen ihrer politischen Führungen und über Entscheidungsprozesse im Vorfeld ihrer deutschlandpolitischen Initiativen. Initiated by the late historian Jochen Laufer, this editorial project brings together government and party documents from the Soviet Union, the German Democratic Republic and the Federal Republic of Germany in order to showcase their policies towards one another from the founding of the two German states in 1949 until Stalin's death in 1953. This edition, thoroughly annotated and supplemented with detailed introductions, provides insights into the aims and strategies of the three unequal states regarding the German question, the respective perceptions of their ruling elites, and the decision-making processes underlying their diplomatic initiatives. Zur Quellenauswahl und zur EditionEinführung zu den DokumentenDokumentenverzeichnisDokumenteAnhang Jochen P. Laufer, 1956-2016, was a Research Associate at the Leibniz Centre for Contemporary History Potsdam, and co-founder and longtime co-editor of the editorial project »The USSR and the German question«.Martin Sabrow is Professor Emeritus of Modern and Contemporary History at Humboldt University of Berlin and former director of the Leibniz Centre for Contemporary History Potsdam.Ole Christian Kröning is a former Associate Researcher at the Leibniz Centre for Contemporary History Potsdam. »Es ist daher mehr als ein Glücksfall, dass mit der Veröffentlichung dieser Schlüsseldokumente die Erforschung der deutsch-sowjetischen Beziehungen nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges weiterhin möglich ist. Niemand, der sich mit Fragen der deutschen Nachkriegsgeschichte beschäftigt, wird an diesen vorzüglichen und beispielhaften Dokumenten vorbeikommen. Den Bearbeitern sei nochmals dafür gedankt, dass sie das Vermächtnis von Jochen Laufer so ausgezeichnet fortgesetzt haben.« Matthias Uhl, in: Nordost-Archiv, Band 34/2025



