- ホーム
- > 洋書
- > ドイツ書
- > Social Sciences, Jurisprudence & Economy
- > Jurisprudence & Law
- > general surveys & lexicons
Description
Fritz Schulzens Parömie "Das Volk des Rechts ist nicht das Volk der Gesetze" bildet nach wie vor das Paradigma der römischrechtlichen Forschung. Dabei sind - wie Dario Mantovani 2012 gezeigt hat - gewichtige Argumente gegen diese These vorzubringen. Ulrike Babusiaux hat Mantovanis Beweisführung ins Deutsche übertragen, um die Auseinandersetzung mit der zentralen Frage der Gesetze im römischen Privatrecht auch im deutschen Sprachraum zu fördern. »Legum multitudo«According to a paradigm established by Giovanni Rotondi and Fritz Schulz at the beginning of the 20th century, Roman private law is not determined by statutes (leges) but rather by the legal doctrine and jurisprudence. As shown by Dario Mantovani in 2012, there are strong arguments against this thesis as it appears to have as its premise that in private law matters social mores are the primary source of law. Ulrike Babusiaux translated Mantovani's reasoning to German in order to promote a wider discussion of his ground-breaking insights. Ulrike Babusiaux: VorwortDario Mantovani: Legum multitudo. Die Bedeutung der Gesetze im römischen PrivatrechtI. Thema und Methode der UntersuchungII. Die Masse der leges publicae aus Sicht der ZeitgenossenIII. Die von Rotondi individualisierten leges publicae des Privatrechts und die Auswahl der Informationen in den QuellenIV. Eine Bestandsaufnahme der namentlich in juristischen und literarischen Quellen zitierten leges publicae des PrivatrechtsV. Die leges publicae in den Werken der JuristenVI. Leges publicae und interpretatio der JuristenVII. Geschichte der Historiographie: Die leges publicae und das römische Privatrecht zwischen römischem Recht, allgemeiner Rechtslehre und RechtssoziologieEpilogAddendum: Zur Kritik Gianni Santuccis: Argumentorum inopia - Zu Santuccis Umgang mit den Quellen zur legum multitudo -Von Santucci nicht gewürdigte Ergebnisse des HauptteilsJakob Fortunat Stagl: Nachwort - Juristenrecht oder Gesetzesrecht?1. Das Volk des Rechts2. Die Delegifizierungsthese Mantovanis3. Die perspektivische Verkürzung unserer Sicht der Römer4. Das Volk der GesetzeLiteratur- und QuellenverzeichnisQuellenverzeichnis Dario Mantovani ist Ordinarius für Römisches Recht an der Universität Pavia und Direktor des »Centro studi e ricerche sui diritti antichi« (Cedant). Er koordiniert den Master in »Lingua del diritto« und ist Herausgeber der Geschichte der Universität Pavia. Seit 2014 leitet er das ERC-Projekt (Advanced Grant 2013) »REDHIS. Rediscovering the hidden structure. A new appreciation of Juristic texts and Patterns of Thought in Late Antiquity«. Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift »Athenaeum« und an verschiedenen maßgeblichen internationalen Forschungsprojekten zur römischen Rechtsgeschichte beteiligt. Ferner ist er korrespondierendes Mitglied der Académie des Inscriptions et Belles Lettres, Paris.Ulrike Babusiaux ist seit 2009 Professorin für Römisches Recht, Privatrecht und Rechtsvergleichung an der Universität Zürich. Sie ist Mitherausgeberin des Handbuchs des Römischen Privatrechts und seit 2017 Mitherausgeberin der Savigny-Zeitschrift für Rechtsgeschichte (romanistische Abteilung). Ihre Forschungsinteressen im römischen Recht betreffen das Prozessrecht, Methodenfragen der römischen Jurisprudenz und das Erbrecht. Daneben arbeitet sie zu Fragen der europäischen Rechtsangleichung sowie zur Privatrechtsvergleichung (Deutschland, Frankreich, Schweiz).
-
- 電子書籍
- 日経ウーマン 2015年 01月号



