Richterliche Rechtsfortbildung in Deutschland und der Schweiz : Plädoyer für ein methodisches Vorgehen auf Grundlage des Legitimitätsgedankens. Dissertationsschrift (Schriften zur Rechtstheorie 288) (2017. 403 S. 233 mm)

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Richterliche Rechtsfortbildung in Deutschland und der Schweiz : Plädoyer für ein methodisches Vorgehen auf Grundlage des Legitimitätsgedankens. Dissertationsschrift (Schriften zur Rechtstheorie 288) (2017. 403 S. 233 mm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783428152230

Description


(Short description)
Die Arbeit beschäftigt sich mit richterlicher Rechtsfortbildung im Lückenbereich. Dazu werden jeweils zwanzig überwiegend zivilrechtliche Urteile des deutschen BGH (bzw. Reichsgericht) und des schweizerischen Bundesgerichts analysiert. Grundlage der Arbeit ist der rechtsphilosophische Legitimitätsgedanke, aus dem eine Methode richterlicher Lückenfüllung entwickelt wird. Die Urteile werden mit dieser Methode verglichen. Am Schluss der Arbeit wird ein Vorschlag für eine Lückenfüllungsnorm gemacht.
(Text)
Die Arbeit untersucht, wie das Recht vom deutschen BGH (bzw. Reichsgericht) und vom schweizerischen Bundesgericht fortgebildet wird, und zwar in Bezug auf die richterliche Lückenfüllung. Dazu entwickelt sie aus dem rechtsphilosophischen Legitimitätsgedanken eine Methode richterlicher Rechtsfortbildung, deren Anwendung im Rahmen von Urteilsanalysen überprüft wird. Es werden je zwanzig deutsche und schweizerische - vorwiegend zivilrechtliche - Urteile analysiert. In der Schweiz gibt es mit Art. 1 ZGB eine Methodennorm, die Richtlinien für die richterliche Rechtsfortbildung enthält, während im deutschen Recht eine solche Norm fehlt. Die Urteilsanalysen ergeben dementsprechend, dass die schweizerischen Entscheidungen methodisch genauer und mehr dem Legitimitätsprinzip entsprechend Recht fortbilden als die deutschen Urteile. Schließlich wird am Schluss der Arbeit eine Lückenfüllungsnorm vorgeschlagen, die in idealer Weise zu einer am Legitimitätsgedanken orientierten Lückenfüllung anleitet.
(Table of content)
A. Einleitung

B. Theoretische Grundlagen

Rechtsphilosophische Legitimation von Recht - Legitimes Recht - Grenzen des legitimen Rechts - Rechtsverweigerungsverbot - Lückenfüllungsnormen - Fragestellung

C. Rechtsfortbildung in Deutschland

Urteilsanalysen Deutschland - Ergebnisse Deutschland

D. Rechtsfortbildung in der Schweiz

Urteilsanalysen Schweiz - Ergebnisse Schweiz

E. Vergleich

Vergleich der Ergebnisse der Urteilsanalysen - Vorschlag einer Lückenfüllungsnorm

Literaturverzeichnis

Personen- und Sachverzeichnis
(Text)
»The Judicial Development of the Law in Germany and Switzerland«

The thesis deals with judicial development of the law in the case of legal gaps. It analyzes twenty mainly civil law decisions each of the German Federal Court of Justice (BGH) and of the Swiss Federal Court (Bundesgericht). The work is based on the philosophical principle of legitimacy and develops a method of judicial gap filling out of this principle. It compares the court decisions with this method. Finally, the thesis proposes a legal norm containing methodical instructions for the judges.

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