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Description
Die naheliegende erste Frage dagegen lautet: Gibt es überhaupt einen Antisemitismus im Denken Heideggers? Prof. von Herrmann legt hier nun seine hermeneutische Interpretation vor. Er hat mit Prof. Francesco Alfieri von der Pontificia Universita Lateranense einen Mitarbeiter gefunden, der eine umfangreiche philologische Analyse der Bände 94, 95, 96 und 97 der Gesamtausgabe erstellt hat. Beide gelangen zu überraschenden Ergebnissen, die eine neue Sichtweise auf die »Schwarzen Hefte« ermöglichen.(Aus dem Vorwort von Arnulf Heidegger) »Martin Heidegger. The Truth about the Black Notebooks«However, the question is: is there any anti-Semitism in Martin Heidegger's thought? Prof. von Herrmann proposes here his hermeneutical interpretation and his collaborator, Prof. Francesco Alfieri of the Pontificia Universitas Lateranensis, presents a wide philological analysis of volumes 94-97 of the Gesamtausgabe and reaches surprising results that pen a new perspective on the Black Notebooks.(from the Preface by Arnulf Heidegger) EinleitungErstes KapitelFriedrich-Wilhelm von HerrmannNotwendige Klärungen zu den Schwarzen Heften. Über die naive Instrumentalisierung hinaus, die aufgrund der Mutmaßungen bequemer Einsichten inszeniert wurdeZweites KapitelFrancesco AlfieriDie Schwarzen Hefte. Historisch-kritische Analyse ohne MeinungsäußerungenDrittes KapitelFrancesco AlfieriZu den unveröffentlichten Briefwechseln von Friedrich-Wilhelm von HerrmannEpilogLeonardo MessineseBetrachtungen über den »seinsgeschichtlichen« bzw. »metaphysischen« Antisemitismus. Die »Judenfrage« in den Schwarzen Heften im Lichte der »Kritik an der Metaphysik«Hermann HeideggerMartin Heidegger war kein AntisemitAnhangClaudia GualdanaZur medienwirksamen Instrumentalisierung der Schwarzen Hefte in Italien. Mit einigen Stellungnahmen aus einem unveröffentlichten Gespräch mit Friedrich-Wilhelm von Herrmann versehenSchriften von Martin HeideggerPersonenregisterZu den Autoren Friedrich-Wilhelm v. Herrmann wurde 1961 an der Universität Freiburg/Br. von Eugen Fink mit der Dissertation »Die Selbstinterpretation Martin Heideggers« zum Dr. phil. promoviert. Von 1961-1970 arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent Eugen Finks an dessen Seminar für Philosophie und Erziehungswissenschaft. 1970 habilitierte er sich an der Philosophischen Fakultät der Freiburger Universität mit der Habilitationsschrift »Bewußtsein, Zeit und Weltverständnis«. Zunächst als Univ.-Dozent und seit 1976 als Universitätsprofessor lehrte er in Freiburg Metaphysik und Ontologie (Augustinus, Descartes, Leibniz, Kant, Fichte) sowie Phänomenologie des Bewußtseins (Edmund Husserl) und Hermeneutische Phänomenologie des Daseins (Martin Heidegger) bis zu seiner Emeritierung im Jahre 2000. Von 1972-1976 war er Privatassistent Heideggers, der ihn zum Haupmitarbeiter an seiner Gesamtausgabe ernannte. Von den 102 Bänden des Heidegger'schen Gesamtwerks sind inzwischen schon 84 Bände erschienen. Als Mitherausgeber der Heidegger Studies betreut er deren deutschsprachige Beiträge. "Das vorliegende Buch [ist] ein sehr komplexes und ungewöhnliches Beispiel eines Deutungskampfes." Prof. Dr. Reinhard Mehring, in: Philosophischer Literaturanzeiger, Band 70, Heft 3/2017



