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Description
Die Untersuchung versucht Antworten auf die Frage zu finden, wie es zu der völligen Abkehr des platonischen Staatskunstkonzepts, in welchem Wissen, Tugend im Sinne von "Gutsein" und Erziehung zusammenfielen sowie Praxis und Theorie noch unscheidbar als eins gedacht wurden, hin zu einer heutigentags vorherrschenden "Staatsverwaltung" nach fast ausschließlich wirtschaftlichen Gesichtspunkten als Erfolgsbemessungsgrundlage kam. Sonderheitlich die Gesichtspunkte, wie die "Staatskunst" nach Platon erlangbar sei und ob Politik im Sinne von "Staatskunst" lehr- und damit erlernbar ist, stehen dabei im Fokus der Betrachtung. »The Knowledge of Statecraft in the Context of Plato's Political Philosophy and Its Reception History«Plato's »royal art« or skillful »statesmanship«, intended for the benefit of citizens, comprises of a triad: knowledge, education and virtue (which equivalents to »goodness« for Plato). According to Plato, for a reciprocal relationship between a state and an individual to occur, metaphysics, ethics and politics must closely intertwine to give rise to an ultimate good or a »truly existing being«. Indeed, a state's »goodness« intrinsically exudes »goodness« to individuals; in turn accounting for just individuals. It follows therefore, that individuals' righteousness derives from that of the state's. Today however, such pertinent assertions are in active conflict with the emergence of layman politicians whose governing may be seen as far from being »royal art«.Accordingly, the discourse hereinafter seeks to address the question of how this »royal art« and its triad - a theory of governance once considered indivisible from the practice of thereof, have come to be discarded by current public administrations in favour of economic indicators. Could Plato's »royal art« and »statesmanship« be acquired, and if so, how could this craft be taught? I. EinleitungUntersuchungsgegenstand - Forschungsstand und -desiderate - HeuristikII. Anfänge und Entwicklung der Staatskunst seit Platon ni als beta s ni bei Platon - Von der Einheit zur Vielheit: Die »Division« der Staatskunst bei Aristoteles - Staatskunst zwischen Tugendlehre und Eschatologie bei Cicero - ni als Auslaufmodell bei Augustinus - Staatskunst als »politica christiana« bei Thomas v. Aquin - Prudentia politica als ars architectonica in der NeuzeitIII. Schlussbetrachtung und AusblickLiteraturverzeichnisKurztitel- und SiglenverzeichnisIndex locorum, Index verborum Graecorum, Index nominum proprium, Index rerum Charles Philippe Graf Dijon de Monteton studierte an der Universität Heidelberg Politikwissenschaft, Mittlere und Neue Geschichte sowie Judaistik an der Hochschule für Jüdische Studien. Nach erfolgtem Abschluss 2005 war er als Lehrbeauftragter und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Heidelberg tätig. Dort erfolgte 2013 die Promotion im Fach Geschichte. Zwei Jahre später wurde er daselbst in Politikwissenschaft promoviert. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der politischen Philosophie und der Sozial- und Regionalgeschichte, vorzüglich mit Bezug auf den Südwesten Frankreichs.



