Giorgio Agambens Homo-Sacer-Projekt im Völkerrechtsschrifttum. : Eine völkerrechtsphilosophische Untersuchung, nach rezeptionstheoretischen Grundlagen abgehandelt. (Schriften zur Rechtstheorie)

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Giorgio Agambens Homo-Sacer-Projekt im Völkerrechtsschrifttum. : Eine völkerrechtsphilosophische Untersuchung, nach rezeptionstheoretischen Grundlagen abgehandelt. (Schriften zur Rechtstheorie)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783428149605

Description

Ingmar Miethke untersucht Phänomene des inter(kon-)textuellen Nachlebens von Ideengut aus philosophischen, staats- und gesellschaftstheoretischen Grundlagentexten im Völkerrechtsschrifttum. Beispielgebend ist das Hauptwerk des italienischen Juristen und Philosophen Giorgio Agamben - das Homo-Sacer-Projekt. Anhand von Rezeption und Fortschreibung in völkerrechtswissenschaftlichen Diskursen werden Konzepte des Homo-Sacer-Projekts mit Kontexten des Völkerrechts im Schrifttum vielfältig verflochten. Ingmar Miethke untersucht Phänomene des inter(kon-)textuellen Nachlebens von Ideengut aus philosophischen, staats- und gesellschaftstheoretischen Grundlagentexten im Völkerrechtsschrifttum. Beispielgebend ist das Hauptwerk des italienischen Juristen und Philosophen Giorgio Agamben: das Homo-Sacer-Projekt. Dazu bestimmt er zuerst Merkmale von Rezeption und Fortschreibung in textgebundenen Diskursen der Völkerrechtswissenschaftler, bevor er anhand juristischer und kultureller Modelle einen rezeptionstheoretischen Rahmen festlegt. Sodann werden einzelne Konzepte des Homo-Sacer-Projekts erklärt sowie als Begriffe und Begriffssysteme kritisch eingeordnet. Dies ergibt den Maßstab, an dem die Konzepte zu messen sind, die mit ihrer jeweiligen Kontextverflechtung im deutsch- oder englischsprachigen Schrifttum dargestellt werden. Dabei erweisen sich in der überwiegenden Zahl der Fälle nur bestimmte Konzepte für Kontextualisierungen des Homo-Sacer-Projekts im Völkerrechtsschrifttum als geeignet. I. Einführung

Rezeption und Fortschreibung - Warum Giorgio Agambens Homo-Sacer-Projekt? - Zielsetzung und Aufbau der Untersuchung

II. Grundlagenforschung zum Völkerrecht

Völkerrechtsphilosophie - Artikel 38 Absatz 1 Buchstabe d) IGH-Statut - Grundlagen- und Klassikertext im Völkerrechtsschrifttum

III. Rezeptionsmodell mit juristisch-kulturellen Theorieelementen

Allgemeines juristisches Rezeptionsmodell nach Peter Häberle - Kulturelles Rezeptionsmodell nach Sven Strasen - Zusammenführung der rezeptionstheoretischen Elemente

IV. Homo-Sacer-Projekt von Giorgio Agamben

Grundlegende Konzepte der Homo-Sacer-Schriften - Aussagekraft der Konzepte bei Agamben - Einordnungsproblematik der Konzepte nach Agamben

V. Homo-Sacer-Projekt im Völkerrechtsschrifttum

Analyse der Textquellen - Kritik zur Rezeption und Fortschreibung - Implikationen der Untersuchung

VI. Zusammenfassende Thesen

Über Ziele und Aufbau der Untersuchung - Über einzelne Teile der Untersuchung - Schlussthese

Anhang zur Rezeptionsanalyse

Literaturverzeichnis

Personen- und Sachverzeichnis Ingmar Miethke studierte Rechtswissenschaften an der Juristenfakultät der Universität Leipzig und arbeitete als studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Praktische Philosophie der Universität Leipzig. Nach seiner Ersten juristischen Staatsprüfung 2009 nahm er 2010 ein Promotionsstudium am Lehrstuhl für Europarecht, Völkerrecht und Öffentliches Recht der Universität Leipzig auf, das er mit einer Arbeit zu »Giorgio Agambens Homo-Sacer-Projekt im Völkerrechtsschrifttum« abschloss. 2012 legte er die Zweite juristische Staatsprüfung vor dem Landesjustizprüfungsamt bei dem Sächsischen Staatsministerium der Justiz und für Europa ab. »Obgleich sich Miethkes Arbeit über die Rezeption politischer Philosophie auf Agamben und das Völkerrecht konzentriert, verschafft sie doch einen erhellenden Einblick in das Rezeptionsverhalten und die Arbeitsweise der Rechtswissenschaft, der weit über die konkret behandelten Zusammenhänge hinausreicht; zugleich erweist sie sich als eine höchst nützliche Fundgrube von Materialien zur Völkerrechtstheorie.« Prof. Dr. Stefan Haack, in: Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie, Band 104, Heft 3/2018

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