Description
Vertrags-Netzwerke sind im Wirtschaftsleben ubiquitär; diese Arbeit greift die Franchise-Arrangements heraus, bestehend aus einer Vielzahl dem äußeren Erscheinungsbild nach gleichen, rechtlich jedoch selbständigen Betrieben. Das Netzwerk ist Erfolgsgrundlage - und führt gleichzeitig zu spezifischen, hier rechtsvergleichend analysierten Problemlagen. Von großer praktischer Relevanz ist bspw. die Qualitätsunterschreitung durch einzelne Franchisenehmer, das sog. Free-Riding und dessen Folgen für die übrigen Systempartner. Networks of contracts are ubiquitous in everyday business life. Of these, this dissertation singles out Franchise-Arrangements, consisting of numerous units which equal each other in external appearance but are, however, not branches but legally independent firms. The network is the basis for their success - and simultaneously the source of specific difficulties which are analysed under German as well as English Law. One example is the problem of free-riding which is of enormous practical relevance. A. Einleitung
B. Franchise-Arrangements
Entstehung und Charakterisierung des Franchising als Vertriebsform - Der Franchisevertrag als 'Langzeitvertrag' - Das Franchisesystem als 'Netzwerk'
C. Neue Konzepte für Langzeitverträge und Vertragsnetzwerke
Langzeitverträge, Relational contracts, Fiduciary relationships - Vertragsnetzwerke - Langzeit- und Netzwerkcharakter: Der Organisationsvertrag
D. Ausgewählte Probleme von Franchise-Arrangements
Direktansprüche in Vertragsnetzwerken am Beispiel von Free Riding - Modifikationen des Einzelvertrags am Beispiel der Teilung von Vorteilen
E. Schlussteil
Literaturverzeichnis
Rechtsprechungsverzeichnis
Stichwortverzeichnis Katharina Lubitzsch studierte Rechtswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin, (1. Staatsexamen 2009) sowie den Universitäten Aberdeen und Cape Town (LL.M. 2011). Nach dem Referendariat beim Kammergericht Berlin - mit Stationen beim BMWi, Referat Prozessführung vor den Europäischen Gerichten, sowie in New York, Ständige Vertretung Deutschlands bei den VN - legte sie 2013 ihr 2. Staatsexamen ab. Sie promovierte bei Professor Dr. Dr. Stefan Grundmann an der Humboldt-Universität zu Berlin rechtsvergleichend zu Franchise-Netzwerken. Seit 2014 ist Katharina Lubitzsch in Berlin als Rechtsanwältin zugelassen und berät zum Öffentlichen Wirtschaftsrecht. »Jeder, der sich mit diesem Problemkreis befasst, vor allem mit der Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen auch ohne vertragliche Vereinbarung Einkaufsvorteile, die einem Franchisesystem zufließen, anteilig an die Franchisenehmer des Franchisesystems auszukehren
sind, wird mit Gewinn auf die Ausführungen von Katharina Lubitzsch zurückgreifen können. Insofern ist diese Darstellung zu Franchisenetzwerken im deutsch-englischen Rechtsvergleich uneingeschränkt zu empfehlen.« Eckhard Flohr, in: Rabels Zeitschrift für ausländisches und internationales Privatrecht, Band 83, Heft 1/2019



