Description
Das Moment des Mythischen durchdringt die Ökonomie sowohl in Theorie als auch Praxis. Mythische Symbole haben bei der Entwicklung zahlreicher ökonomischer Theorien in der Geschichte eine Rolle gespielt und finden noch heute Anwendung. Das Aufdecken von mythischen Aspekten in der modernen Ökonomik ist der Ausgangspunkt für ein Neudenken von Gesellschaft und kann schließlich Antworten darauf liefern, wie eine ökonomische Sozialität entsteht und in einer ständig veränderten Umwelt bestehen kann. »Critique of the Mythical Economy«
The concept of myth pervades economic theory and practice. Not only are mythical images used to explain the contingent nature of crises, but mythical symbolism also plays a major role in the very creation of economic theory. Uncovering such layers of mythical aspects in economics is the first step towards rethinking economics and society as a whole. The appreciation of man as a mythical entity will lead to a more profound understanding of an economic sociality within an ever-changing world. Einführung in die Problemstellung
A. Die phänomenologische Methode und Struktur der Untersuchung
Häufige Missverständnisse über die Phänomenologie - Was ist »Phänomenologie«? Eine Begriffsbestimmung - Die Phänomenologie Edmund Husserls - Die Strukturontologie Heinrich Rombachs - Die Radikale Lebensphänomenologie Michel Henrys - Kontingenzstrukturanalyse
B. Mythos als Erscheinung und Struktur
Häufige Missverständnisse über den Mythos - Mythos: Über die Genese eines Ur-Wortes - Zeichen, Metapher, Symbol - Mythos: Phänomenologie einer Bewusstseinsstruktur - Kontingenzstrukturanalyse und der »aufgeklärte« Mythos
C. Kritik der mythischen Ökonomie
Der Begriff der Ökonomie - Ökonomische Gemeinplätze - Das ökonomistische Weltbild - Mythos Geld
D. Aufgeklärte mythische Ökonomie
Rückblick: Mythos und Ökonomie - Aufgeklärte mythische Ökonomie und Ordnungsökonomik - Aufgeklärter Mythos: Anwendungsbereiche der Kontingenzstrukturanalyse
Abstract
Zusammenfassung
Literaturverzeichnis
Personen- und Stichwortverzeichnis Maxim Asjoma wurde am 26.06.1985 in Zwickau/Sachsen geboren. 2004-2010 studierte er Philosophie und Theologie an der TU Dresden und schloss sein Studium mit einer Arbeit über den Japanischen Buddhismus ab. 2008-2009 absolvierte Maxim Asjoma ein Auslandsstudienjahr an der Keio-Gijuku-University in Tokio/Japan. 2010-2013 promovierte er an der Karls-Universität zu Prag/Tschechische Republik im interdisziplinären Bereich Philosophie und Ökonomie als Graduiertenstipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung. Während der Promotionszeit forschte er u.a. an der European Humanities University in Vilnius/Litauen (2012) und der Fordham University in New York City/USA (2013). Seit 2014 arbeitet Maxim Asjoma als freiberuflicher akademischer Berater und Projektmanager für die Europäische Humanistische Universität.



