Von Richard Wagner zu Adolf Hitler : Varianten einer rassistischen Ideologie (Zeitgeschichtliche Forschungen)

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Von Richard Wagner zu Adolf Hitler : Varianten einer rassistischen Ideologie (Zeitgeschichtliche Forschungen)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783428145430

Description

Die Wirkungsgeschichte von Wagners Antisemitismus zwischen 1883 und 1945 ist nach wie vor umstritten, auch wenn die Wagner-Literatur kaum noch zu überblicken ist. In diesem Buch wird eine Interpretation angeboten, die zwar Wagners Judenfeindschaft rassistische Tendenzen bescheinigt, aber keine Identität zwischen Wagners und Hitlers Rassismus konstatiert. Der Bayreuther Wagnerclan war entscheidend daran beteiligt, daß der wagnerbegeisterte Hitler und viele Nationalsozialisten in ihrem Judenhaß seit 1923 mit einer umfassenden ideologischen Unterstützung der Wagnerfamilie rechnen konnten. »From Richrad Wagner to Adolf Hitler. Varieties of a racist ideology«

Richard Wagner´s anti-Semitism has been highly controversial throughout the world for over 160 years. The assessments range from a humanitarian and emancipatory interpretation as invoked by Wagner's Jewish friends to morally exculpate him to a pronounced hostility to Jews to him being the immediate precursor to Hitler's racism. What would a sober examination reveal to be the case? This book is an attempt to filter out those elements which link Wagner's hostility to Jews with National Socialist racism, and above all it critically analyses the history of the impact of a nationalist racism, which in Bayreuth since Wagner´s death in 1883 until Hitler's seizure of power found numerous followers. Although Wagner, whose music Hitler enthusiastically celebrated until 1945, was a spiritual initiator of a racist ideology, the real link between Wagner and Hitler are the Wagnerians from Bayreuth, Cosima Wagner, Hans von Wolzogen, Houston Stewart Chamberlain, Winifred Wagner, and many other Wagner fans who were more than mere artistic wingmen to National Socialism. Vorwort

1. Einleitende Gedanken

2. Thomas Manns ambivalenter Wagnerkult

3. Wagners früher Antisemitismus

4. Die spärlichen Reaktionen auf den Judenaufsatz von 1850

5. Die verstärkende antisemitische Rolle des Bayernkönigs Ludwig II.

6. Die heftige Kritik an und die Verteidigung von Wagners Judenthum 1869

7. Die zwiespältige Rolle von Cosima Wagners Antisemitismus

8. Houston Stewart Chamberlains Rassismus

9. Hitler als Wagnerianer

10. Hitler und Winifred Wagners Bayreuth

11. Können wir aus den Wagner-Interpretationen etwas lernen?

Literatur- und Personenverzeichnis Hubert Kiesewetter studierte Ökonomie, Philosophie, Geschichte und Wissenschaftstheorie in Frankfurt am Main, Kiel, London und Heidelberg. 1973 folgte die Promotion in Philosophie und 1985 die Habilitation in Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Gastprofessuren führten in nach Urbana-Champaign (Illinois), Oxford und Paris; 1987/88 war er Konrad-Adenauer-Professor an der Georgetown University in Washington, D.C. Von 1990 bis 2004 hielt er die Professur für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt inne. Seit 2004 ist er im Ruhestand. »Diese Untersuchung hat in diesem Sinn Inhalt und Grenzen von Wagners Wirkung auf die Nationalsozialisten differenzierend bestimmt und nachvollziehbar dargestellt.« Eberhard Zimmermann, in: Das Historisch-Politische Buch, Heft 4/2016

»Es ist deshalb zu begrüßen und angesichts der weltanschaulich-ideologischen, ästhetischen und kunst- wie kulturpolitischen Widerstände höchst verdienstvoll, dass in einer Zeit der fast ungebrochenen Wagnerverehrung diese Studie von Kiesewetter erschienen ist; er ist ein Polyhistor, der Typus eines Gelehrten, der in der heutigen Wissenschaftslandschaft selten geworden ist. Schon im Vorwort (S. 7-10) und in den Einleitenden Gedanken (S. 13-22) macht der Autor deutlich, welche Schwierigkeiten hierzulande bis heute bestehen, Wagners Judenhass sachlich zu behandeln. [...] Wenn man sich heutzutage mit den Unsäglichkeiten des fast ungetrübten Wagnerkultes auseinanderzusetzen sucht, dann erweist sich die Studie von Kiesewetter als grundlegend, grundsätzlich und unentbehrlich. [...] Die Frage, ob wir aus den Wagnerinterpretationen etwas lernen können, beantwortet Kiesewetter sachlich und wohlabgewogen.« Wolfgang Geier, in: Kultursoziologie, 2/2015

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