Description
Das Thema der Sterbehilfe ist aktueller denn je. Wie lässt sich das Spannungsverhältnis zwischen Autonomie und Lebensschutz auflösen? Während der deutsche Gesetzgeber dieses Problemfeld bisher Rechtsprechung und Lehre überlassen hat, ist in Ungarn seit 1998 ein Gesetz in Kraft, das die Beziehung zwischen Arzt und Patient en détail regelt und auch Vorschriften zur Sterbehilfe enthält. Richard Ehmann untersucht in seiner Arbeit, welche der beiden Rechtsordnungen den intrikaten Fragestellungen zu Leben und Tod am ehesten gerecht wird. »Euthanasia and Criminal Law: A Comparative Analysis between Germany and Hungary«
The issue of euthanasia is more relevant than ever. How can the tension between personal autonomy and the protection of life be dissolved? While the German legislature has left this problem field to jurisprudence and doctrine, in Hungary a law came into effect in 1998, which regulates in detail the relationship between doctor and patient and also contains rules on euthanasia. In his work, Richard Ehmann analyses which of the two legal systems provides a »better solution« to the intricate questions revolving around life and death. Einleitung
Einführung in die Problemstellung - Ziel und Gegenstand der Untersuchung - Gang der Untersuchung
1. Die Rechtslage in Deutschland
Terminologie und Begriffsbestimmung - Die Sterbehilfe im geltenden deutschen Strafrecht - Sterbehilfe und Verfassungsrecht
2. Die Rechtslage in Ungarn
Einleitung - Terminologie und Begriffsbestimmung - Die Sterbehilfe im geltenden ungarischen Strafrecht - Sterbehilfe und Verfassungsrecht
3. Rechtsvergleichende Betrachtung
Zur Rechtsvergleichung als Teilgebiet der Rechtswissenschaft - Vergleich des deutschen und des ungarischen Sterbehilferechts - Rechtspolitische Regelungsvorschläge
Schlussbetrachtung
Ergebnisse / Thesen
Literatur- und Stichwortverzeichnis Richard Ehmann studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München und an der Universität Konstanz Rechtswissenschaft und legte im Januar 2007 die Erste Juristische Staatsprüfung ab. Anschließend promovierte er bei Prof. Dr. Jörg Eisele und war währenddessen als geprüfte wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Konstanz und später bei Kanzleien im In- und Ausland, zuletzt bei einer großen Wirtschaftskanzlei in Zürich, tätig. Seit 2015 ist Richard Ehmann Referendar am OLG Karlsruhe. "Die Dissertation von Richard Ehmann stellt aber hier eine erfrischende Ausnahme dar, denn es handelt sich bei der Arbeit um eine der besten Arbeiten, die die ungarische Regelung der Sterbehilfe diskutiert, aber paradoxerweise nicht in ungarischer, sondern in deutscher Sprache geschrieben ist." Dr. Mihaly Filó, in: Neue Kriminalpolitik, Heft 1/2018
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