Der Schutz ausländischer Rechtsgüter im System des deutschen Strafanwendungsrechts : Dissertationsschrift (Strafrechtliche Abhandlungen. Neue Folge 222) (2010. 209 S. 233 mm)

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Der Schutz ausländischer Rechtsgüter im System des deutschen Strafanwendungsrechts : Dissertationsschrift (Strafrechtliche Abhandlungen. Neue Folge 222) (2010. 209 S. 233 mm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783428132874

Description


(Text)
Tine Golombek untersucht, inwieweit das deutsche Strafrecht ausländischen Rechtsgütern Schutz gewährt. Insbesondere ist klärungsbedürftig, ob deutsche Straftatbestände, die keine Individualrechtsgüter schützen, sondern dem Schutz kollektiver Rechtsgüter dienen, auch anwendbar sind, wenn durch das tatbestandsmäßige Verhalten nicht der deutsche Staat oder die inländische Gesellschaft betroffen ist, sondern ein fremder Staat oder ein nicht deutsches Kollektiv. In Wissenschaft und Praxis gibt es auf diese Frage noch keine befriedigende Antwort.

Die Autorin zieht die bisher unbestrittene These, die Frage nach dem Schutz ausländischer Rechtsgüter durch das deutsche Strafrecht werde nicht durch das Strafanwendungsrecht des StGB ( 3-7) beantwortet, sondern der "Schutzbereich" eines Tatbestandes sei jeweils durch Auslegung zu ermitteln, in Zweifel. Mit einer an Wortlaut und Systematik der 3-7 StGB ausgerichteten und durch teleologische Erwägungen gestützten Auslegung gelangt die Autorin dagegen zu dem Ergebnis, dass alle ausländischen Rechtsgüter vom deutschen Strafrecht mit seinen Tatbeständen erfasst werden, sofern das deutsche Strafrecht über 3StGB (Inlandstat) oder 7 Abs. 2 Nr. 1 Var. 1 StGB (Auslandstat eines Deutschen) anwendbar ist und der Gesetzgeber für den betreffenden Tatbestand keine Ausnahme statuiert hat. Die Autorin setzt sich mit möglichen Gegenargumenten zu ihrer These auseinander und untersucht in diesem Zusammenhang u. a. anhand ausgewählter Beispiele, welche Funktion ein "Auslandsbezug" in einem Straftatbestand haben kann und welcher Zusammenhang zwischen der Schutzbereichsfrage und der Problematik der Fremdrechtsanwendung im Strafrecht besteht.
(Table of content)
Aus dem Inhalt:
Die "Schutzbereichsfrage" und ihre Bedeutung. Der Gegenstand der Untersuchung - Vorfragen und Hauptfrage. Gang der Untersuchung - B. Herkömmliche Auffassungen zum Schutz ausländischer Rechtsgüter durch das deutsche Strafrecht: Schutz ausländischer Individualrechtsgüter - Kein Schutz ausländischer Hoheitsinteressen - Schutz ausländischer Kollektivrechtsgüter? - Zusammenfassung und Ausblick - C. Der Geltungsbereich des deutschen Strafrechts - Versuch einer Klärung des Verhältnisses der "Schutzbereichsfrage" zu den Par. 3 - 7: Der tatbestandliche Schutzbereich. Eine "Frage für sich"? - Ergebnis zu C.: Die Schutzbereichsfrage als Korrektiv der gesetzgeberischen Entscheidung in den Par. 3 - 7 - D. Die Einbeziehung ausländischer Rechtsgüter als Grundsatz und die Abweichungen vom Grundsatz durch tatbestandsimmanente Schutzbereichsbegrenzungen: Tatbestände mit Schutzbereichsbegrenzung - Keine Schutzbereichsbegrenzung in anderen Fällen - Die Ausnahme vom Grundsatz als Regel? - Möglichkeiten zur Vermeidung von Jurisdiktionskonflikten - E. Zusammenfassung der Ergebnisse der Untersuchung - Literatur- und Sachwortverzeichnis

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