Elternrecht bei Trennung aufgrund stationärer jugendstrafrechtlicher Sanktionen. (Schriften zum Strafrecht 200) (2008. 235 S. 235 S. 233 mm)

個数:

Elternrecht bei Trennung aufgrund stationärer jugendstrafrechtlicher Sanktionen. (Schriften zum Strafrecht 200) (2008. 235 S. 235 S. 233 mm)

  • 在庫がございません。海外の書籍取次会社を通じて出版社等からお取り寄せいたします。
    通常6~9週間ほどで発送の見込みですが、商品によってはさらに時間がかかることもございます。
    重要ご説明事項
    1. 納期遅延や、ご入手不能となる場合がございます。
    2. 複数冊ご注文の場合は、ご注文数量が揃ってからまとめて発送いたします。
    3. 美品のご指定は承りかねます。

    ●3Dセキュア導入とクレジットカードによるお支払いについて
  • 【入荷遅延について】
    世界情勢の影響により、海外からお取り寄せとなる洋書・洋古書の入荷が、表示している標準的な納期よりも遅延する場合がございます。
    おそれいりますが、あらかじめご了承くださいますようお願い申し上げます。
  • ◆画像の表紙や帯等は実物とは異なる場合があります。
  • ◆ウェブストアでの洋書販売価格は、弊社店舗等での販売価格とは異なります。
    また、洋書販売価格は、ご注文確定時点での日本円価格となります。
    ご注文確定後に、同じ洋書の販売価格が変動しても、それは反映されません。
  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版/ページ数 235 S.
  • 商品コード 9783428127320

基本説明

Unter besonderer Berücksichtigung der rechtshistorischen Herkunft der öffentlichen Strafe sowie der verfassungsrechtlichen Verankerung des staatlichen Strafrechts.

Description


(Text)
Wie passen das in Art. 6 GG garantierte Erziehungsrecht der Eltern und jugendstrafrechtliche Sanktionen zusammen? Dieser bisher kaum thematisierten Problematik geht Christian Reuther am Beispiel von Jugendarrest und Jugendstrafe nach. Er untersucht detailliert, wie Verhängung und Vollzug dieser Sanktionen das Grundrecht der Eltern beschränken und welche Rechtfertigungsmöglichkeiten es hierfür gibt. Dabei stellt der Autor fest, dass weder im staatlichen Wächteramt aus Art. 6 Abs. 2 S. 3 GG noch in der staatlichen Trennungsbefugnis gemäß Art. 6 Abs. 3 GG eine verfassungsrechtliche Rechtfertigung erblickt werden können. Der Verfasser kommt so zu dem Ergebnis, dass nicht der im Jugendstrafrecht vermeintlich vorherrschende Erziehungsgedanke den Anordnungszweck von Jugendstrafe und Jugendarrest darstellt, sondern die Strafe selbst.

Hiervon ausgehend untersucht Christian Reuther die rechtshistorische Herkunft der staatlichen Strafgewalt, um sie sodann verfassungsrechtlich zu verankern. Neben den rechtlichen Ausführungen werden dabei auch Ursachen von Jugendkriminalität und Auswirkungen einer Inhaftierung eingehend behandelt.

Im Ergebnis sind staatliche Strafgewalt und die Rechte der Eltern bzw. Erziehungsberechtigten im Wege der praktischen Konkordanz in einen gerechten Ausgleich zu bringen. Vor diesem Hintergrund untersucht der Autor, wie dies der neueren Gesetzgebung zum Jugendstrafrecht gelungen ist. Insbesondere bezüglich der seit dem 1. Januar 2008 geltenden Jugendstrafvollzugsgesetzen der Länder werden entsprechende Defizite aufgezeigt.
(Table of content)
Aus dem Inhalt:
Einleitung - 1. Kapitel: Herkunft der staatlichen Strafgewalt: Germanische Zeit (bis 500 n. Chr.) - Fränkische Zeit (500 - 888) - Zeit der Gottes- und Landfrieden - Inquisitionsprozess - Rezeption - Ergebnis - 2. Kapitel: Verfassungsrechtliche Legitimation des Strafrechts: Ius poenale - Ius puniendi - 3. Kapitel: Das Verhältnis von Jugendarrest und Jugendstrafe zu Art. 6 Abs. 2 und Abs. 3 GG: Schutzbereiche von Art. 6 Abs. 2 S. 1 und Art. 6 Abs. 3 GG - Beschränkung der Schutzbereiche - Rechtfertigung durch Art. 6 Abs. 3 und Abs. 2 S. 2 GG - Ergebnis - 4. Kapitel: Das staatliche Strafrecht als Rechtfertigung: Rechtfertigungsmöglichkeiten über Art. 6 Abs. 2 S. 1 und Abs. 3 GG hinaus - Strafrecht des Staates als sonstiges Gut von Verfassungsrang - 5. Kapitel: Das Verhältnis der Strafgewalt des Staates zu Art. 6 Abs. 2 und Abs. 3 GG: Exkurs: Elternrecht und Schulpflicht - Unvermeidlichkeit des Verfassungskonfliktes - Abwägung im Allgemeinen - Auswirkungen im Einzelnen - Schluss - Literatur- und Stichwortverzeichnis

最近チェックした商品