Regeln und Prinzipien. : Zur Soziologie juristischer Argumentation am Beispiel persönlichkeitsrechtlicher Normbildung im Bereich der Genanalyse.. Dissertationsschrift (Schriftenreihe zur Rechtssoziologie und Rechtstatsachenforschung 87) (2006. 538 S. 538 S. 233 mm)

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Regeln und Prinzipien. : Zur Soziologie juristischer Argumentation am Beispiel persönlichkeitsrechtlicher Normbildung im Bereich der Genanalyse.. Dissertationsschrift (Schriftenreihe zur Rechtssoziologie und Rechtstatsachenforschung 87) (2006. 538 S. 538 S. 233 mm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783428120505

Description


(Text)
Risiken moderner Humangenetik werden höchst kontrovers diskutiert. Dilip. D. Maitra untersucht an Ausschnitten persönlichkeitsrechtlicher Normbildung mit einem Schwerpunkt im Bereich der Genanalyse, wie im Zivilrecht Risiken verarbeitet werden.

Über diesen exemplarischen Bereich hinaus werden grundlegende Mechanismen der Öffnung und Schließung juristischer Diskurse gegenüber außerrechtlichen Diskursen beschrieben, das rechtssoziologisch weitgehend ungeklärte Verhältnis von juristischem Begründen und Entscheiden näher bestimmt und die rechtstheoretische Unterscheidung von Regeln und Prinzipien soziologisch reformuliert.

Entlang letzterer Differenz analysiert der Autor, wie sich vor und parallel zu legislativen Regulierungsversuchen in Rechtswissenschaft und Judikative unhintergehbare Normbildungsprozesse vollziehen, wie sie etwa in der Anerkennung eines Rechts auf Nichtwissen zum Ausdruck kommen.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Einleitung - 1. Teil: Rechtssystem und Persönlichkeitsrechte im Kontext von technischen Innovationen und Risikodiskursen: Die innovationsoffene Grundstruktur unseres Rechtssystems - Risikokommunikation und Recht - 2. Teil: Regeln und Prinzipien - Unterschiedliche Modi juristischen Argumentierens und ihre Bedeutung für Stabilität und Flexibilität des Rechts: Regeln und Prinzipien. Erste Annäherung an eine Leitunterscheidung - Kommunikative Distanz. Sprachtheoretische und soziologische Grundlagen einer Analyse juristischer Argumentation - Die Rückwirkung regelorientierter Begründungen und Diskurse auf gerichtliche Entscheidungsprozesse - Die Stabilisierung des Rechtssystems durch regelorientierte Diskurse - 3. Teil: Zeitumstellung - Prinzipienabwägung als Modus richterlicher Normbildung: Die Defizite juristischer Regeldiskurse angesichts der Dynamiken von Technikentwicklung und Risikokommunikation - Abwägung von Prinzipien - Persönlichkeitsrechte als Prinzipien: Derkulturelle und affektive Gehalt personaler Identität in der abendländischen Moderne - 4. Teil: Persönlichkeitsrechtsentwicklung - Normbildungsprozesse in Rechtsprechung und Rechtswissenschaft im Kontext von Risikodiskursen: Zwischen Prinzipienabwägung und Regelbildung: Die Entwicklung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts in Rechtsprechung und Literatur - Genanalyse und Persönlichkeitsrechtsentwicklung - 5. Teil: Fazit: Persönlichkeitsrechtsentwicklung als Normbildungsprozeß im Kontext von Risikodiskursen - Literatur- und Sachwortverzeichnis

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