生産領域:19世紀国民経済学における経済クラスター<br>Der Raum der Produktion. : Wirtschaftliche Cluster in der Volkswirtschaftslehre des 19. Jahrhunderts.. Dissertationsschrift (Schriften zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte (SWS) 81) (2006. 275 S. 275 S. 233 mm)

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生産領域:19世紀国民経済学における経済クラスター
Der Raum der Produktion. : Wirtschaftliche Cluster in der Volkswirtschaftslehre des 19. Jahrhunderts.. Dissertationsschrift (Schriften zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte (SWS) 81) (2006. 275 S. 275 S. 233 mm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版/ページ数 275 S.
  • 商品コード 9783428118717

Description


(Text)
Der Erfolg aller Industrienationen im 19. Jahrhundert war mit dem Erfolg regional konzentrierter Branchen verbunden. Diese Clusterung von Wirtschaftsaktivitäten wurde von den zeitgenössischen Ökonomen registriert und interpretiert. Während die Darstellung systemischer Zusammenhänge von Unternehmen und Institutionen auf volkswirtschaftlicher Ebene, wie sie z. B. von Friedrich List vorgenommen wurde, ein bekannter Topos der heutigen dogmengeschichtlichen Literatur ist, wurde dieser Ansatz auf der regionalen Ebene noch nicht untersucht.

Christoph Scheuplein verfolgt die Beschreibung und Konzeptualisierung von lokalisierten Branchen im britischen und im deutschen Kontext innerhalb des Zeitraums von 1815 bis 1890. Die räumliche Konzentration der Produktion konnte vor allem dort theoretisch formuliert werden, wo man auf die räumliche Ungleichmäßigkeit der wirtschaftlichen Entwicklung achtete bzw. wo man von steigenden Erträgen als dem üblichen Ertragsverlauf der industriellen Produktion ausging. Scheuplein behandelt die klassische Politische Ökonomie, die Deutsche Historische Schule, Karl Marx, die sozial-evolutionäre Theorie sowie die neoklassische Theorie. Das von Alfred Marshall popularisierte Konzept des "Industriellen Distrikts" beruhte auf einer detaillierten Rezeption dieser ideengeschichtlichen Linien. Im letzten Viertel des Jahrhunderts wurde diese raumstrukturelle Perspektive in einer Reihe von empirischen Studien angewandt.

Im Unterschied zu der weit verbreiteten Annahme, die Wirtschaftswissenschaft des 19. Jahrhunderts habe die Raumdimension weitgehend ausgeblendet, weist der Autor nach, daß die meisten Theorierichtungen die räumliche Struktur der Produktion als Erklärungsfaktor berücksichtigten. Diese korrespondierten häufig mit den jeweiligen Vorstellungen zur globalen Ausdehnung bzw. nationalen Begrenzung von Wirtschaftsräumen.
(Table of content)
Aus dem Inhalt:
1. Einleitung: Auf der Suche nach dem verlorenen Raum - 2. Freiheit der Standortwahl und Raumbindung - 3. Stagnation und räumliche Homogenität - 4. Disproportionen und Disparitäten - 5. Territorialisierung als Strategie: die Deutsche Historische Schule - 6. Die Geographie der Arbeit - 7. Differenzierung und Integration - 8. Spätklassik - Phänomenologie der Ungleichmäßigkeit - 9. Soziale Evolution, räumliche Dynamik: Alfred Marshall - 10. Märkte und Transport - 11. Empirische Studien und Wirtschaftsgeschichte - 12. Zusammenfassung und Schlußfolgerungen - Quellen - Literatur-, Namen- und Sachverzeichnis
(Review)
das Phänomen der räumlichen Ballung wirtschaftlicher Aktivitäten im Raum ausführlich analysiert. [...] Überraschend ist eher, dass diese theoretische Aufarbeitung der Relevanz räumlicher Strukturen in der frühen Volkswirtschaftslehre weitgehend vergessen wurde. Es ist ein Verdienst der Dissertation von Scheuplein, diese Konzepte aus der geschichtlichen Versenkung geholt zu haben. [...] Die [...] Arbeit enthält für regionalökonomische Theoretiker und Praktiker viele spannende Aspekte - zum Beispiel im Hinblick auf die Frage, inwiefern regionale Institutionen und weitere an den Raum gebundene Standortfaktoren den wirtschaftlichen Erfolg einer Region erklären können. Der 'Raum der Produktion' ist ein erstaunlich aktuelles Buch.«
Georg Dybe, in: Raumforschung und Raumordnung, Bd. 65, 5/2006

»Christoph Scheuplein hat mit 'Raum der Produktion' eine beeindruckende Arbeit vorgelegt, in der zahlreiche Theorien verarbeitet und auf ihren raumwirtschaftlichen Inhalt untersucht wurden. Scheuplein hat seine Argumentation mit einer imponierenden Menge an Originalquellen belegt und mit seinem historischen Arbeitsstil die theroretischen Ansätze lebendig veranschaulicht.«
Alexander Klein, in: Geographische Zeitschrift, 94. Jg., 4/2006

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