Die Aufhebung der Pflichtverteidigerbestellung de lege lata und de lege ferenda. : Dissertationsschrift (Schriften zum Prozessrecht 184) (2004. 355 S. 224 mm)

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Die Aufhebung der Pflichtverteidigerbestellung de lege lata und de lege ferenda. : Dissertationsschrift (Schriften zum Prozessrecht 184) (2004. 355 S. 224 mm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783428113804

Description


(Text)
Die Abberufung oder Auswechslung des Pflichtverteidigers bereitet in der Praxis regelmäßig Probleme. Gleichwohl sind die Voraussetzungen, unter denen die Bestellung eines Pflichtverteidigers aufgehoben werden kann, rechtsdogmatisch im einzelnen immer noch ungeklärt. Christian Theiß strebt an, durch eine eingehende Analyse der gesetzlichen Regelungen und der Rechtsprechung zur Beseitigung dieser dogmatischen Unsicherheit beizutragen.

Den Schwerpunkt der Arbeit bildet die Diskussion der Aufhebung der Bestellung "aus wichtigem Grund". Diese von der Rechtsprechung entwickelte, ungeschriebene Generalklausel stellt Theiß anhand der grundlegenden Entscheidung BVerfGE 39, 238 dar und untersucht detailliert die in der neueren Literatur vertretenen abweichenden Rücknahmekonzeptionen. Dabei wird auch das umfangreiche Fallmaterial aus der Rechtsprechungspraxis eingehend analysiert. Der Autor gelangt zum Ergebnis, daß Rechtsprechung und h. L. von einem falschen Grundverständnis der angeführten Entscheidung des BVerfG ausgehen. Er erkennt die allgemein akzeptierte Definition des "wichtigen Grundes" als zu weitgehend. Ohne die Möglichkeit einer Abberufung des Pflichtverteidigers aus wichtigem Grund völlig auszuschließen, wird eine restriktive Auslegung dieser Abberufungsvoraussetzung unter Berücksichtigung der in den gesetzlichen Regelungen zum Ausdruck gekommenen Wertungen befürwortet.

Besondere Aufmerksamkeit widmet der Autor auch der Frage nach eigenen Rechtsmittelmöglichkeiten des Pflichtverteidigers gegen die Abberufung. Theiß wendet sich im Ergebnis gegen die überwiegende Ansicht, die jegliche Beschwer des Pflichtverteidigers selbst verneint. Er ist vielmehr der Auffassung, daß der Verteidiger eine Verletzung seiner Berufsfreiheit geltend machen könne, sofern nicht die Abberufung auf Antrag oder mit Zustimmung des Beschuldigten erfolgt.

Die erarbeiteten Ergebnisse werden in einen Gesetzesentwurf gefaßt, der die Grundlage für die weitere Diskussion bilden könnte.
(Table of content)
Inhaltsübersicht: 1. Einführung in die Problematik, Festlegung des Untersuchungsgegenstandes und der methodischen Vorgehensweise - 2. Grundlagen: Begriffsbestimmungen - Verhältnis notwendige Verteidigung / Wahlverteidigung / Pflichtverteidigung - 3. Die Aufhebung der Pflichtverteidigerbestellung de lege lata: Allgemeines - Gesetzliche Regelungen - Exkurs zur Zulässigkeit der Sicherungs- / Zwangsverteidigung - Die Aufhebung der Pflichtverteidigerbestellung aus wichtigem Grund - 4. Rechtsmittel gegen die Entscheidung des Gerichtes über die Entpflichtung: Rechtsmittel gegen die Entpflichtung / Auswechslung des Pflichtverteidigers - Rechtsmittel gegen die Ablehnung der Entpflichtung bzw. der Auswechslung des Pflichtverteidigers - 5. Die Aufhebung der Pflichtverteidigerbestellung de lege ferenda: Der Entwurf - Die Begründung - Zusammenfassung - Literatur- und Sachwortverzeichnis

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