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Description
(Text)
Die glanzvolle Schwetzinger Sommerresidenz geht auf eine im 14. Jahrhundert erbaute Wasserburg zurück. Die planmäßige Erweiterung des Schlosses und seines Gartens erfolgte im 18. Jahrhundert in der Regierungszeit des Kurfürsten Carl Theodor, der nicht nur seine Appartements prunkvoll ausstatten ließ, sondern auch den nördlichen Zirkelbau des Schlosses anfügte, wo auch das berühmte Hoftheater seinen Platz fand. Das im Garten errichtete Lustschlösschen, das Badhaus, ist eine besondere Kostbarkeit mit erhaltener Ausstattung.
1780 wurde das Corps de Logis zum letzten Mal erweitert. Das Schloss fiel1803 an die Markgrafen von Baden, die letzte Veränderungen im Stil des Empire durchführen ließen.
Heute bietet Schloss Schwetzingen einen Einblick in die höfische Welt einer Sommerresidenz des Rokoko. Die besondere kulturgeschichtliche Bedeutung des Ensembles aus Schloss, Garten und Stadt macht Schwetzingen zu einem aussichtsreichen Kandidaten für die Aufnahme in die Welterbeliste der UNESCO.
(Author portrait)
Wolfgang Wiese ist promovierter Kunsthistoriker und Kunstschreiner, der sich seit über 30 Jahren mit der Erforschung historischer Möbel beschäftigt. In seiner Dissertation hat er 1988 erstmals die Produktion der Klinckerfuß schen Möbelwerkstätte in Stuttgart vorgestellt und viele Arbeiten des Ebenisten identifizieren können.Wolfgang Schröck-Schmidt, Jahrgang 1960, hat als Kunsthistoriker (M.A.) zahlreiche Schriften zur Geschichte der Kurpfalz publiziert. Seit 1991 ist er Mitarbeiter der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württembergs am Schloss Schwetzingen.



