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Description
Das Monstermotiv in der nordalpinen Tafelmalerei des 15. Jahrhunderts ist Ausdruck einer kreativen Bildgenese, in der künstlerische Arbeitsprozesse erkennbar werden. Neue Perspektiven auf die Genese und Konzeption künstlerischer Prozesse der Vormoderne Das Monstermotiv in der nordalpinen Tafelmalerei des 15. Jahrhunderts ist Ausdruck einer kreativen Bildgenese, in der künstlerische Arbeitsprozesse erkennbar werden. Exemplarische Werke zeigen die Problematik der Darstellung des Übernatürlichen, deren Umsetzung auf künstlerische Erfindung angewiesen ist. Das Motiv folgt weder festen Vorbildern noch etablierten Konventionen und macht so die Wechselwirkung geistiger Ideen (inventio) und handwerklicher Praxis (techné) nachvollziehbar. Die monströsen Figuren bilden so einen Ausgangspunkt für einen multiperspektivischen Zugang, der ikonographisch-ikonologische mit kunsttechnologischen Fragestellungen verbindet und neue Perspektiven auf die Genese und Konzeption künstlerischer Prozesse der Vormoderne eröffnet. Kathrin Borgers ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Kunst und Kunstwissenschaft der TU Dortmund mit einem Schwerpunkt im späten Mittelalter und der Frühen Neuzeit. Ihr Interesse gilt den kreativen, materiellen und technischen Prozessen, die hinter der Gestaltung von Kunstwerken stehen.



