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Description
ArbeiterInnen aus Recklinghausen erzählen von den sozialen und ökologischen Transformationsprozessen im Emschertal, inmitten von Europas größtem Ballungsgebiet, dem Ruhrgebiet. Sie berichten von Veränderungen in ihrer von der Schwerindustrie geprägten Lebenswelt, vom Ende des Steinkohlenbergbaus und dem naturgerechten Umbau von Landschaft und Gesellschaft. Transformationsprozesse inmitten von Europas größtem Ballungsgebiet ArbeiterInnen aus Recklinghausen erzählen von den sozialen und ökologischen Transformationsprozessen im Emschertal, inmitten von Europas größtem Ballungsgebiet, dem Ruhrgebiet. Sie berichten von Veränderungen in ihrer von der Schwerindustrie geprägten Lebenswelt, vom Ende des Steinkohlenbergbaus und dem naturgerechten Umbau von Landschaft und Gesellschaft. Konzipiert als Dialog, der streckenweise grafisch gestaltet ist, erinnern sie sich an den einst dreckigsten Fluss der Republik, an Luftverschmutzung, die Arbeit untertage und die Entstehung einer Haldenlandschaft. Ihre reflektierte Auseinandersetzung mit den Zusammenhängen zwischen Arbeit, Umwelt und Alltag zeigt eine historisch gewachsene und von sozialen und kulturellen Praktiken geprägte "Natur", die für den Entwurf von Zukunftsbildern von großer Bedeutung ist. Ute Eickelkamp ist freiberufliche Sozialanthropologin und forscht zum Thema Mensch-Umwelt-Beziehungen in Zentralaustralien und dem Ruhrgebiet, wo sie aufwuchs. Stefan Berger ist Professor für Sozialgeschichte und Direktor des Instituts für soziale Bewegungen an der Ruhr-Universität Bochum sowie Vorstandsvorsitzender der Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets und Honorary Professor an der Cardiff University in Großbritannien. Seine Forschungsschwerpunkt liegen u.a. auf der Geschichte sozialer Bewegungen, der Arbeiterbewegung, der Industriekultur, der Erinnerungsgeschichte und Geschichtstheorie sowie der Geschichte der deutsch-britischen Beziehungen.



