Musik - Erinnerung : Selbst und Identität in Charlotte Salomons "Leben? oder Theater? Ein Singespiel" (Musik - Kultur - Gender)

個数:
  • 予約
  • ポイントキャンペーン

Musik - Erinnerung : Selbst und Identität in Charlotte Salomons "Leben? oder Theater? Ein Singespiel" (Musik - Kultur - Gender)

  • 現在予約受付中です。出版後の入荷・発送となります。
    重要:表示されている発売日は予定となり、発売が延期、中止、生産限定品で商品確保ができないなどの理由により、ご注文をお取消しさせていただく場合がございます。予めご了承ください。

    ●3Dセキュア導入とクレジットカードによるお支払いについて
  • 【入荷遅延について】
    世界情勢の影響により、海外からお取り寄せとなる洋書・洋古書の入荷が、表示している標準的な納期よりも遅延する場合がございます。
    おそれいりますが、あらかじめご了承くださいますようお願い申し上げます。
  • ◆画像の表紙や帯等は実物とは異なる場合があります。
  • ◆ウェブストアでの洋書販売価格は、弊社店舗等での販売価格とは異なります。
    また、洋書販売価格は、ご注文確定時点での日本円価格となります。
    ご注文確定後に、同じ洋書の販売価格が変動しても、それは反映されません。
  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783412534370

Description

Musik ist zentraler Dreh- und Angelpunkt des Erinnerns in Charlotte Salomons Bilderzyklus "Leben? oder Theater? Ein Singespiel". Besonders das Singen wird dabei zum selbstkonstituierenden Moment einer jüdischen Künstlerin, die in den Jahren 1940-1942 im südfranzösischen Exil versucht, eine gesellschaftlich und biographisch zerfallende Welt gewissermaßen 'musikerinnernd' wieder zusammenzusetzen oder: zu (re-)komponieren. Der Blick einer kulturwissenschaftlichen Musikwissenschaft - erweitert durch psychoanalytische wie auch sozialwissenschaftliche Ansätze - offenbart, wie tief Musik mit Erinnerung und Fragen nach Selbst und Identität verflochten ist, und ist ein Plädoyer für die interdisziplinäre Lesbarkeit eines Werks, das sich jeder einfachen Kategorisierung entzieht - und gerade dadurch berührt. Ein Plädoyer für die interdisziplinäre Lesbarkeit eines Werks, das sich jeder einfachen Kategorisierung entzieht - und gerade dadurch berührt Musik ist zentraler Dreh- und Angelpunkt des Erinnerns in Charlotte Salomons Bilderzyklus "Leben? oder Theater? Ein Singespiel". Melodien, Lieder, Szenen aus einem musikkulturellen Umfeld werden erinnert, rufen Erinnerungen hervor, werden erzählt und wirken so identitätsbildend. Besonders das Singen wird dabei zum selbstkonstituierenden Moment. Das Nachdenken über die eigene Stimme öffnet Räume der Erinnerung und der narrativen Selbstverortung einer jüdischen Künstlerin, die in den Jahren 1940-1942 im südfranzösischen Exil versucht, eine gesellschaftlich und biographisch zerfallende Welt gewissermaßen 'musikerinnernd' wieder zusammenzusetzen oder: zu (re-)komponieren. Der Blick einer kulturwissenschaftlichen Musikwissenschaft auf die Bilder Salomons - erweitert durch psychoanalytische wie auch sozialwissenschaftliche Ansätze - offenbart, wie tief Musik mit Erinnerung und Fragen nach Selbst und Identität verflochten ist, und ist ein Plädoyer für die interdisziplinäre Lesbarkeit eines Werks, das sich jeder einfachen Kategorisierung entzieht - und gerade dadurch berührt. Elisabeth Reda ist Musikwissenschaftlerin und Psychologin und arbeitet zusätzlich zur Tätigkeit in der psychiatrischen Versorgung am wissenschaftlichen Zusammendenken interdisziplinärer Fragestellungen im Fachgebiet Musik und Psychoanalyse. Nina Noeske: Studium in Bonn, Weimar und Jena, Magisterabschluss 2001, Promotion 2005 am musikwissenschaftlichen Institut Weimar-Jena (Musikalische Dekonstruktion. Neue Instrumentalmusik in der DDR, Böhlau 2007), Habilitation 2014 an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (Liszts "Faust": Ästhetik - Politik - Diskurs, Böhlau 2017). Berufliche Stationen: 2006 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt "Die Neudeutsche Schule_ (Hochschule für Musik Weimar), 2007-2011 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungszentrum Musik und Gender (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover), 2012 Vertretungsprofessuren in Hannover (HMTM) und Hamburg (Hochschule für Musik und Theater), 2012-2014 Assistenzprofessorin für Musikwissenschaft an der Universität Salzburg. Seit Oktober 2014 Professorin für Musikwissenschaft an der HfMT Hamburg.

最近チェックした商品