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Description
Die Josephs-Technische Hochschule in Budapest behauptete sich im ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhundert als Bollwerk einer an historischen Stilen orientierten Baupraxis. Unter der Ägide der Stilarchitektur bereitete der ungarische Architekturunterricht einen fruchtbaren Rezeptionsboden für Wissensbestände der deutschsprachigen Kunstgeschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts. Ausgehend von zu architekturgeschichtlichen Vorlesungen entstandenen Manuskripten spürt Gáspár Salamon dem Nachleben kunsthistorischer Wissensstrukturen nach. Er fragt auch danach, wie an Baustilen haftende Konzepte und Wertvorstellungen durch diesen Wissenstransfer auf die Stilauffassung und gestalterische Haltung der Lehrenden und Lernenden einwirkten, die das damalige Baugeschehen in Ungarn maßgeblich prägten. Bollwerk einer an historischen Stilen orientierten Baupraxis Die Josephs-Technische Hochschule in Budapest behauptete sich im ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhundert als Bollwerk einer an historischen Stilen orientierten Baupraxis. Unter der Ägide der Stilarchitektur bereitete der ungarische Architekturunterricht einen fruchtbaren Rezeptionsboden für Wissensbestände der deutschsprachigen Kunstgeschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts. Ausgehend von zu architekturgeschichtlichen Vorlesungen entstandenen Manuskripten spürt Gáspár Salamon dem Nachleben kunsthistorischer Wissensstrukturen nach. Er fragt auch danach, wie an Baustilen haftende Konzepte und Wertvorstellungen durch diesen Wissenstransfer auf die Stilauffassung und gestalterische Haltung der Lehrenden und Lernenden einwirkten, die das damalige Baugeschehen in Ungarn maßgeblich prägten. Gáspár Salamon wurde im Fach Kunst- und Bildgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin promoviert. Er forscht zur Architektur- und Städtebaugeschichte sowie zur Kunsthistoriografie im östlichen Europa des 19. und 20. Jahrhunderts. Robert Born ist Kunsthistoriker und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa. Ada Raev ist Professorin für Kunstgeschichte an der Universität Bamberg.



