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- > 20th century (1914-1955/49)
Description
(Short description)
Diese kulturhistorische Studie rückt eine zwar bekannte, in ihren konkreten Vollzügen aber wenig erforschte frühneuzeitliche Praxis in den Fokus: die Unterscheidung der Geister, mit der die Menschen das Übernatürliche zu prüfen versuchten. "Unterscheidung der Geister" - religiös, geschlechtlich, medizinisch, politisch
(Text)
Diese kulturhistorische Studie rückt eine zwar bekannte, in ihren konkreten Vollzügen aber wenig erforschte frühneuzeitliche Praxis in den Fokus: die Unterscheidung der Geister, mit der die Menschen das Übernatürliche zu prüfen versuchten. Im Zentrum steht Maria Columba Schonath (1730-1787), Dominikanerin und Mystikerin in Bamberg, die von ihren Mitschwestern als lebende Heilige verehrt wurde - eine Deutung, die Fürstbischof und Ordensleitung entschieden zurückwiesen. Die präzise Rekonstruktion dieses Falls macht die vielfältigen religiösen, geschlechtlichen, medizinischen und politischen Bezüge sichtbar, die sich ergaben, wenn die Unterscheidung der Geister tatsächlich zur Anwendung kam. Die Untersuchung zeigt zugleich die Nähe dieser Praxis zu den Kanonisationsverfahren der Amtskirche.
(Author portrait)
Elisabeth Fischer ist Leiterin des Stadt- und Hospitalarchivs Schwäbisch Hall.Nadine Amsler ist Professeure assistante SNF PRIMA an der Université de Fribourg sowie Assoziierte Forscherin am Historischen Institut der Universität Bern.Andreea Badea ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der DFG-Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
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