Kulturgutverluste infolge der Vollstreckung von Steuerforderungen in der DDR : Eigentum und Herausgabeanspruch (Jenaer Schriften zum DDR-Recht)

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Kulturgutverluste infolge der Vollstreckung von Steuerforderungen in der DDR : Eigentum und Herausgabeanspruch (Jenaer Schriften zum DDR-Recht)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783412533304

Description

Diese Untersuchung nimmt sich einer besonders prägnanten Verlustgruppe an: Mithilfe des Ministeriums für Staatssicherheit wurden die verbliebenen Kunstsammler in der DDR ausfindig gemacht und gegen diese Steuerverfahren initiiert, an deren Ende eine Steuerschuld in Höhe des Wertes der vorgefundenen Kulturgüter fingiert wurde. Zur Begleichung der Steuerschuld wurde sodann in ebenjene Kulturgüter vollstreckt, bevor diese über die Tarnorganisation "Kunst und Antiquitäten GmbH" gegen die dringend benötigten Devisen des "Klassenfeindes" verschleiert gen Westen verkauft wurden. Paul Jüttner analysiert diesen staatlich organisierten Kunstraub erstmals aus dezidiert sachenrechtlicher sowie internationalprivatrechtlicher Warte und klärt so das Schicksal des Eigentums an diesen Kulturgütern in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Enteignung von Kunstsammlern für Devisen Der Befassung mit NS-Raubkunst kommt seit Längerem zu Recht große Aufmerksamkeit zu. Ebenso ist die Aufarbeitung kolonialer Kulturgutverluste jüngst in den Fokus der Öffentlichkeit geraten. Im Gegensatz dazu fristet die Auseinandersetzung mit Kulturgutverlusten in der sowjetischen Besatzungszone und DDR weiterhin ein relatives Nischendasein. Dabei lassen sich auch insoweit quantitativ wie qualitativ relevante Verlustgruppen feststellen. Die vorliegende Untersuchung nimmt sich dabei einer besonders prägnanten Verlustgruppe an: Mithilfe des Ministeriums für Staatssicherheit wurden die verbliebenen Kunstsammler in der DDR ausfindig gemacht und gegen diese Steuerverfahren initiiert, an deren Ende eine Steuerschuld in Höhe des Wertes der vorgefundenen Kulturgüter fingiert wurde. Zur Begleichung der Steuerschuld wurde sodann in ebenjene Kulturgüter vollstreckt, bevor diese über die Tarnorganisation "Kunst und Antiquitäten GmbH" gegen die dringend benötigten Devisen des "Klassenfeindes" verschleiert gen Westen verkauft wurden. Paul Jüttner analysiert diesen staatlich organisierten Kunstraub erstmals aus dezidiert sachenrechtlicher sowie internationalprivatrechtlicher Warte und klärt so das Schicksal des Eigentums an diesen Kulturgütern in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Paul Jüttner hat in Regensburg promoviert und ist bayerischer Notarassessor. Adrian Schmidt-Recla hat die Lektur für Deutsche Rechtsgeschichte und Bürgerliches Recht an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Jena. Achim Seifert hat den Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, deutsches und europäisches Arbeitsrecht und Rechtsvergleichung an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Jena.

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