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Description
Nach dem Krieg ist vor dem Krieg - Russlands imperiale Ambitionen
Russlands Krieg gegen die Ukraine dauert nun schon ungefähr so lange wie der gesamte Erste Weltkrieg. Die russischen Verluste sind hoch, die wirtschaftlichen Kosten ebenfalls. Jederzeit hätte Wladimir Putin den Krieg beenden können. Warum hat er das nicht getan? Warum kämpfte Russland immer weiter? Und wie realistisch ist der Glaube daran, dass Russland Frieden halten würde, sollte es zu einem Waffenstillstand kommen?
Der bekannte Osteuropa-Experte Martin Schulze Wessel zeigt in seinem brillanten Essay anhand von sieben historischen Thesen, dass Russlands Expansionsdrang über einen etwaigen Waffenstillstand hinaus anhalten wird, weil er sich nicht aus verletzten Sicherheitsinteressen, sondern aus einer imperialen Pfadabhängigkeit speist. Wer darauf spekuliert, dass wir nach dem Ende der Kampfhandlungen in der Ukraine wieder in die Welt vor dem Kriegsausbruch zurückkehren und unsere Rüstungsanstrengungen zurückfahren können, befindet sich daher auf dem Holzweg. Bislang wird die Debatte um Europas Sicherheit vor allem von Politikwissenschaftler:innen dominiert. Dieses Buch bietet die Perspektive der Geschichtswissenschaft, ohne die sich die Motivlage Russlands nicht verstehen lässt. Martin Schulze Wessel ist Professor für die Geschichte Ost- und Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Von 2012 bis 2016 war er Vorsitzender des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands. Bei C.H.Beck sind von ihm lieferbar: "Der Fluch des Imperiums" sowie "Die übersehene Nation".



