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Description
Orwell, Hemingway, Simone Weil: Als die Literatur in den Krieg zog
Am 19. Juli 1936 besteigt General Francisco Franco ein Flugzeug in Richtung Tetuán, um sich einem Aufstand gegen die spanische Republik anzuschließen. Spontan brechen mutige Freiwillige aus mehr als fünfzig Ländern auf, um Spanien gegen den faschistischen Umsturz zu verteidigen. Ernest Hemingway, Robert Capa, George Orwell, Simone Weil, Willy Brandt und viele andere schließen sich ihnen an. Der große Spanienkenner Paul Ingendaay erzählt von ihren Kämpfen mit Waffe, Stift und Fotoapparat - eine packende Geschichte von Mut und Verblendung, auf die schon der Schatten des Zweiten Weltkriegs fällt.
Sommer 1936: In Madrid kühlen Anwohner das heiße Straßenpflaster mit Wasser, während wenige Häuser weiter im Parlament eine Pistole gezogen wird. Auf den Wagner-Festspielen in Bayreuth erhält Hitler einen Brief: Ein gewisser General Franco bittet ihn um militärische Unterstützung bei einem Putsch gegen die spanische Regierung. Sechs Tage später macht sich eine deutsche Fliegereinheit in Zivil unter dem Codenamen "Unternehmen Feuerzauber" bereit für den Einsatz. Es ist die Zeit der großen Entscheidungen in Europa - und auch die der Zufälle, des Verrats und der tragischen Ironie. Spontan beschließen Zehntausende Freiwillige aus aller Welt, Spanien im heraufziehenden Bürgerkrieg beizustehen. Es sind Künstler, Reporterinnen, Intellektuelle und Verfolgte, es sind Helfer und Krankenschwestern, Idealistinnen und Abenteurer. Vor dem Hintergrund des Spanischen Bürgerkriegs lässt Paul Ingendaay jene Spaltung lebendig werden, die sich durch Familien, Dörfer und Nationen zog - und die die Frontlinien des 20. Jahrhunderts bestimmen sollte. Paul Ingendaay ist Journalist, Romanautor und Literaturwissenschaftler. Knapp zwei Jahrzehnte lang berichtete er für die FAZ aus Madrid, bis er 2016 als Europa-Korrespondent in Berlin tätig wurde. 1997 erhielt er den Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik, sein Debütroman "Warum du mich verlassen hast" wurde 2006 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. "Eine ergreifende Lektüre, inspirierend, originell und getragen von einer unfassbaren Zahl prominenter Akteure - kurzum ist es das, was man von einem Buch zur Geschichte eines Bürgerkriegs nicht zwingend erwartet: ein Pageturner."
Das Parlament, Michael Schmidt
"Dank Ingendaays Interpretations-Prägnanz, die nicht im Anekdotischen stecken bleibt, weitet sich all dies sogar zu einer Intellektuellen-Geschichte des 20. Jahrhunderts, erzählend von Hochherzigkeit und Niedertracht, Solidarität und Verrat, Scharfsinn und Naivität."
Deutschlandfunk Kultur, Marko Martin
"Paul Ingendaay legt ein famoses Buch über den Spanischen Bürgerkrieg und die Literatur vor."
Frankfurter Rundschau, Jana Fuchs
"Paul Ingendaay ... hat ein Buch über den Spanischen Bürgerkrieg geschrieben. Es schildert das Engagement von Schriftstellern, Künstlern, Reporterinnen und Fotografen in einem Konflikt, der zahllose Menschen dazu brachte, ihre Energie, manchmal auch ihr Leben für die Verteidigung der bedrohten Spanischen Republik einzusetzen."
Frankfurter Allgemeine Zeitung
"Ingendaay produziert ganz großes Kino im Kopf. Ihm ist der Einzug in den Olymp der Spanienliteratur gelungen, mit dem aus meiner Sicht seit Kirsch besten Sachbuch über den Spanischen Bürgerkrieg. Selbst wenn man (was sich rasch geben wird) im Thema noch nicht bewandert ist: unbedingt lesen!"
rezensionen.ch, Ralf Höller
"Ein Buch, das weit über die Vergangenheit hinaus Gültigkeit besitzt."
Perlentaucher Bücherbrief, Die besten Bücher im April 2026
"Ein ausgezeichnet geschriebenes, spannend zu lesendes, kenntnisreiches und zugleich einfühlsames, vor allem aber sehr aufmerksames Buch. Zwar folgt es der Chronik des Bürgerkriegs, ist aber eher dessen Wirkungsgeschichte im Livemodus ein Buch darüber, was die Erfahrung dieses Krieges in den Köpfen und Herzen der zeitgenössischen Künstler und Literaten anrichtet."
Literaturblog Freilesen, Stefan Bollmann
"In seinem Buch 'Entscheidung in Spanien - Der große Kampf der Literatur' schildert Paul Ingendaay erhellend, atmosphärisch dicht und facettenreich das Geschehen durch den Blick der Künstlerinnen und Künstler."
Abendzeitung München, Volker Isfort
"Im Land kennt sich der Autor bestens aus, in der Literaturgeschichte ebenso ... und hat ein gutes Gespür für die, ja, Nebenkriegsschauplätze."
Focus



