Description
Juna Liander schreibt Tagebuch. Nicht, weil sie muss - sondern weil sie nicht anders kann. Was dabei entsteht, ist mehr als ein Tagebuch: ein ehrliches Porträt des Erwachsenwerdens in einer Zeit, in der das Leben zwischen Bildschirm und Wirklichkeit aufgeteilt ist - und man nie ganz sicher ist, in welcher Hälfte man wirklich lebt.Die Schauplätze wechseln schnell: chinesische Kleinstädte, ein Kreuzfahrtschiff-Casino zwischen Japan und Vietnam, Sprachkurse, fremde Städte, irgendwann Deutschland. Die Fragen bleiben dieselben: Wer bin ich? Was will ich? Warum geht mir jemand nicht aus dem Kopf? Und warum kann ich das Handy nicht weglegen? Mit trockenem Humor, psychologischer Schärfe und einer Ehrlichkeit, die manchmal erschreckt, schreibt die Autorin auf, was die meisten nur denken. Heraus kommt ein Buch, das man kaum aus der Hand legt. Juna Liander kommt aus Hubei und lebt in Berlin. Sie hat ihr Leben damit verbracht zu pflegen: Patienten, klinische Studiendaten, Chips (die spielbaren, nicht die essbaren) - und heute Anwendungssoftware. Ob das ein roter Faden oder einfach ein absurd-interessantes Leben ist, lässt sie offen.



