Lesbische Selbstbehauptung in der DDR : Karin Dauenheimer zwischen Kirche, Staat und gelebter Utopie (Buchreihe des Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur)

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Lesbische Selbstbehauptung in der DDR : Karin Dauenheimer zwischen Kirche, Staat und gelebter Utopie (Buchreihe des Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783374079957

Description

An welche Grenzen Menschen in der DDR stießen und wie es gelang, diese Grenzen zu verschieben, macht die Lebensgeschichte von Karin Dauenheimer auf eindrucksvolle Weise deutlich. Als Theologin, Feministin, Lesbe und alleinerziehende Mutter entsprach sie nicht den Erwartungen von Staat und Gesellschaft. Gegen alle Widerstände erkämpfte sie sich dennoch ihren Platz und setzte sich für politische Veränderungen ein. So gründete Karin Dauenheimer 1983 den »Kirchlichen Arbeitskreis Homosexualität« in Dresden, schrieb für eine feministische Untergrundzeitschrift und organisierte Frauenfeste, die zum wesentlichen Impuls für die Entstehung einer DDR-weiten Lesbenbewegung wurden. Über Jahre hinweg war sie deshalb im Visier der Staatssicherheit.
Das Buch gibt Einblick in ein bisher wenig bekanntes Kapitel der DDR-Geschichte. Auf der Grundlage von autobiografischen Texten, Interviews und Archivmaterial erzählt es von einem bewegten Leben und dem Ringen um Selbstbehauptung in einer Diktatur. Zahlreiche Fotos und Originalquellen vermitteln einen unmittelbaren Eindruck von dieser Zeit. Karin Dauenheimer wurde 1951 im sächsischen Hainichen geboren. Sie studierte Theologie und arbeitete als Redakteurin bei der Tageszeitung Die Union. In den 1980er Jahren initiierte und organisierte sie den "Kirchlichen Arbeitskreis Homosexualität" in Dresden und beschäftigte sich wissenschaftlich mit lesbischem Leben in der DDR. Nach 1989/90 gründete und leitete sie das Frauenbildungszentrum in Dresden. Seit 1999 lebt Karin Dauenheimer als Künstlerin in Duisburg. Teresa Tammer, geboren 1985 in Dresden, studierte Geschichte und promovierte zum Thema "'Warme Brüder' im Kalten Krieg. Die DDR-Schwulenbewegung und das geteilte Deutschland in den 1970er und 1980er Jahren". Sie arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Sammlung des Deutschen Hygiene-Museums Dresden, im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig und ist seit 2022 stellvertretende Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

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