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Description
Das vorliegende Buch versucht die Frage zu beantworten, wie auf der Basis spätantiker jüdischer Texte eine moderne Bildungsdebatte belebt und in neue Bahnen jenseits von PISA-Tests gelenkt werden könnte. Es beschäftigt sich mit Lern- und Lehrinhalten, Lern- und Lehrformen ebenso wie mit dem engen Zusammenhang von ethischer Lebensführung und Gelehrsamkeit, mit den Aufgaben der Lehrenden und Lernenden und deren enger Beziehung, mit den Studienvoraussetzungen und Studienbedingungen, vor allem aber mit dem Anspruch und den Zielen der Erziehung. Entscheidend dabei ist die "Menschen-Bildung", die Herausarbeitung einer Gesamtpersönlichkeit, die mit hoher ethischer Kompetenz einen solidarischen Beitrag zur Gesellschaft leistet.
InhaltVorwort des Autors
Einführung
Zum Selbstverständnis eines
Professors für Judaistik
Aktuelle Bezüge zum Thema Bildung
Rabbinische Literatur im Rahmen des
Bildungssystems der Spätantike
Wer soll an Bildung teilhaben?
Wann beginnt das Lernen - und wann endet es?
Was wird gelernt?
Wie wird gelernt?
Lernen in Gemeinschaft
Ganzheitliches Lernen
Auswendiglernen und Wiederholen
Lernen mit Freude und Verstand
Sprache
Lernaufbau
Solidarität
Die 'Maßlosigkeit' des Lernens
Richtig oder falsch, tief oder breit
Wo wird gelernt?
Lehrer und Schüler
Lehrer sein
Die Beziehungsebene
Sich einen (und mehrere) Lehrer schaffen
Broterwerb, Berufe und Tätigkeiten eines Rabbis
Lernen an Vorbildern, Gegensätzen und Negativbeispielen
Der böse Trieb
Bildung lässt den Menschen richtig handeln und
bringt ihn Gott näher
Bildung, Bescheidenheit und Ethos
Lernen und Tun
Habitus und Lebensführung
tseniut
derekh erets
Fazit und persönliche Aneignung
Abkürzungen
Literatur
Quellen und Übersetzungen
Verwendete und weiterführende Literatur Dr. Gerhard Langer ist Professor am Institut für Judaistik an der Universität Wien.



