Österreich 1933-1938 : Interdisziplinäre Annäherungen an das Dollfuß-/Schussnigg-Regime

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Österreich 1933-1938 : Interdisziplinäre Annäherungen an das Dollfuß-/Schussnigg-Regime

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783205787877

Description

Die Publikation bietet den aktuellen Forschungsstand sowie neue Perspektiven der wissenschaftlichen Auseinandersetzung über das politische System der Jahre 1933 bis 1938 in Österreich. Für eine breite Diskussion dieser bis heute umstrittenen Epoche innerhalb der österreichischen Zeitgeschichte werden unterschiedliche Themenbereiche interdisziplinär - geschichtswissenschaftlich, rechtshistorisch, politologisch - beleuchtet. Die Themenschwerpunkte umfassen die Etablierung des austrofaschistischen Systems, politische Gewalt und Justiz, unterschiedliche Arten der Verfolgung von RegimegegnerInnen, eine eingehende Diskussion der Maiverfassung 1934, wirtschaftliche/soziale sowie Genderaspekte des Dollfuß-Schuschnigg-Regimes sowie die Frage der Rückgabe in dieser Zeit entzogenen Vermögens nach 1945.

Ilse Reiter-Zatloukal / Christiane Rothländer / Pia Schölnberger: Einleitung
Verfassung und Konkordat
Helmut Wohnout: Die Verfassung 1934 im Widerstreit der unterschiedlichen Kräfte im Regierungslager.
Ewald Wiederin: Christliche Bundesstaatlichkeit auf ständischer Grundlage: Eine Strukturanalyse der Verfassung 1934
Stefan Schima: Überschätzt von Freund und Feind ? Das österreichische Konkordat 1933/34
Oppositionsbekämpfung
Ilse Reiter-Zatloukal: Repressivpolitik und Vermögenskonfiskation 1933-1938
Christiane Rothländer: Die Durchführungspraxis des politisch motivierten Vermögensentzugs in Wien 1933-1938
Pia Schölnberger: "Ein Leben ohne Freiheit ist kein Leben". Das "Anhaltelager"
Wöllersdorf 1933-1938
Politische Gewalt und Justiz
Winfried R. Garscha: Opferzahlen als Tabu. Totengedenken und Propaganda nach Februaraufstand und Juliputsch 1934
Frank Höpfel: Gewaltexzesse im Bürgerkrieg: Zur juristischen Aufarbeitung von Verbrechen während eines nicht-internationalen bewaffneten Konflikts
Karin Bruckmüller: Legistische und judizielle Aufarbeitung des Juliputsches
Wirtschaft und Arbeit
Alessandro Somma: Der Faschismus und die Große Transformation.
Modernisierung und soziale Befriedung in den europäischen Diktaturen
Emmerich Tálos: Austrofaschismus und Arbeiterschaft
Walter Schrammel: Arbeits- und sozialrechtliche Reformen im Austrofaschismus Geschlechterpolitik
Neda Bei: Austrofaschistische Geschlechterpolitik durch Recht:

Die "Doppelverdienerverordnung".
Karin Nusko: Frauen im Widerstand gegen den Austrofaschismus -
Eine biografische Aufarbeitung
Ernst Hanisch: Traditionelle Männlichkeitsrollen im "Austrofaschismus"
Wissenschaftsgeschichte
Thomas Olechowski / Kamila Staudigl-Ciechowicz: Die Staatsrechtslehre an der Universität Wien 1933-1938
Lucile Dreidemy: Dollfuß - biografisch. Eine Längsschnittanalyse des biografischen Diskurses über Engelbert Dollfuß
Florian Wenninger: Austrian Missions - Das Problem der politischen Äquidistanz der Forschung am Beispiel Austrofaschismus
Kriegs- und Nachkriegszeit
Oliver Rathkolb: "Elimination of Austro-Fascists from Post of Influence".
US-Nachkriegsplanungen für eine umfassende Entfaschisierung
Brigitte Bailer: Abgeltung von Verfolgungsschäden der Jahre 1933 bis 1938 vor dem Hintergrund von Parteienauseinandersetzungen, Rückstellungsgesetzen und ahistorischer Gleichsetzung
Georg Graf: Die Rückgabegesetze - Überblick und Kritik
Maria Mesner: Rückgabe. Nicht Restitution. Am Beispiel der SPÖ
Rehabilitierungen
Walter Manoschek / Thomas Geldmacher: Spät. Aber doch. Anmerkungen zur
Rehabilitierung der österreichischen Wehrmachtsdeserteure (1998-2009)
Ilse Reiter-Zatloukal: "Unrecht im Sinne des Rechtsstaats" - Das Aufhebungs- und Rehabilitierungsgesetz 2011
Literatur
Quellen
Abkürzungsverzeichnis
Personenregister
Kurzbiografien Florian Wenninger, geb. 1978 in Oberndorf/Sbg. Thomas Geldmacher, geboren 1970 in Graz, Studium der Politikwissenschaft, Slawistik und Geschichte an der Universität Wien. Veröffentlichungen zu Österreichs Polizei im Nationalsozialismus, NS-Militärjustiz, Vergangenheitspolitik. Projektleiter der Österreich-Fassung der Ausstellung »Was damals Recht war Â...« Oliver Rathkolb war von 2006 bis 2024 Professor am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien, Vorsitzender des internationalen wissenschaftlichen Beirats des Hauses der Europäischen Geschichte in Brüssel und Vorstandsmitglied des Jüdischen Museums Wien und des Salzburger Festspielarchivs. Thomas Olechowski ist seit 1992 am Institut für Rechtsgeschichte der Universität Wien tätig, seit 2003 ao. Universitätsprofessor. Er ist korresp. Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Obmann der Kommission für Rechtsgeschichte Österreichs. Maria Mesner leitet die Stiftung Bruno Kreisky Archiv, lehrt als Universitätsdozentin am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien, ist Mitherausgeberin der Österreichischen Zeitschrift für Geschichtswissenschaft und forscht und publiziert vor allem zu Themen der politischen Kultur im 20. Jahrhundert, Geschlechter- und Körpergeschichte sowie der historischen Komparatistik. Helmut Wohnout ist Abteilungsleiter im Bundeskanzleramt/Bundespressedienst und Geschäftsführer des Karl von Vogelsang-Instituts zur Erforschung der Geschichte der christlichen Demokratie in Österreich. Er ist Dozent für das Fach Österreichische Geschichte an der Karl-Franzens-Universität Graz. Pia Schölnberger, Studium der Germanistik und Geschichte an der Universität Wien, u. a. Mitarbeit beim Allgemeinen Entschädigungsfonds sowie in den NS-»Euthanasie«-Gedenkstätten Hartheim und »Am Spiegelgrund« Ilse Reiter-Zatloukal, ao. Univ. Prof am Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien, Dr.iur. Christiane Rothländer ist Historikerin und Lektorin am Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte der Universität Wien. Sie erhielt für Ihr Buch

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