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Description
Die Frage, wie Biografien online und offline durch analoge und digitale Bilder (Fotografien, Collagen, Zeichnungen, Memes u. a. m.) sowie in mündlichen Erzählungen gestaltet werden, steht im Zentrum dieses Buches. Es basiert auf einer Untersuchung zur Bedeutung sozialer Medien in biografischen Gestaltungsprozessen seitens privater Nutzer*innen in drei Altersgruppen (14-19; 30-40; 60+) aus Österreich und Brasilien. Mittels digitaler Bildkommunikation auf Facebook, Instagram, zum Teil auch TikTok sind kuratierte Profile und mit diesen ein Imaginationsraum für die Gestaltung von Selbst-Bildern und Haltungen zur Welt entstanden, in dem auch fiktive, zum Teil hypermedial inszenierte (Wunsch-)Vorstellungen in Bezug auf die eigene Persona zum Ausdruck kommen und zu einem Teil des jeweiligen Lebens werden. Wie sich Privatpersonen in sozialen Medien zeigen, ist mit ihrer Biografie verknüpft, aber in verschiedener Weise. Die Frage, wie Biografien online und offline durch analoge und digitale Bilder (Fotografien, Collagen, Zeichnungen, Memes u. a. m.) sowie in mündlichen Erzählungen gestaltet werden, steht im Zentrum dieses Buches. Es basiert auf einer Untersuchung zur Bedeutung sozialer Medien in biografischen Gestaltungsprozessen seitens privater Nutzer*innen in drei Altersgruppen (14-19; 30-40; 60+) aus Österreich und Brasilien. Mittels digitaler Bildkommunikation auf Facebook, Instagram, zum Teil auch TikTok sind kuratierte Profile und mit diesen ein Imaginationsraum für die Gestaltung von Selbst-Bildern und Haltungen zur Welt entstanden, in dem auch fiktive, zum Teil hypermedial inszenierte (Wunsch-)Vorstellungen in Bezug auf die eigene Persona zum Ausdruck kommen und zu einem Teil des jeweiligen Lebens werden. Roswitha Breckner promovierte in Soziologie an der Technischen Universität Berlin zu Migrationsprozessen von Ost- nach Westeuropa während des Kalten Krieges aus biografischer Perspektive. Sie lehrte und forschte an verschiedenen Universitäten in Deutschland, Großbritannien, der Schweiz, Ungarn und seit 2004 am Institut für Soziologie der Universität Wien. Von 2011 bis 2024 war sie dort bis zu ihrer Pensionierung Assoziierte Professorin, im Wintersemester 2025 Gastprofessorin und bis heute Senior Research Fellow. Ihre aktuellen Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich Visueller Soziologie, insbesondere zu interpretativen Bildanalysen sowie zur biografischen Bedeutung Sozialer Medien. Für weitere Informationen siehe www.soz.univie.ac.at/roswitha-breckner/



