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Description
Die Geschichte der venezianischen Vedutenmalerei wurzelt im 17. Jahrhundert, wobei zunächst ausländische Künstler wie etwa der Augsburger Joseph Heinz d. J. und der Holländer Gaspar van Wittel eine wegweisende Rolle spielten. Ihnen folgten der Friulaner Luca Carlevarijs und der Schwede Johan Richter, der seit Beginn des 18. Jahrhunderts für eine Expansion der Veduten-Gattung sorgten. In den zwanziger und dreißiger Jahren dominierte Antonio Canaletto, der - vermittelt durch eine intensive Reisetätigkeit - bereits überregionales Ansehen genoss. Mit ihm konkurrierten Michele Marieschi, Franceso Albotto und vor allem Bernardo Bellotto, mit dem die Entwicklung der Vedute ihren Zenit erreichte. Venezianische Malerei Die Geschichte der venezianischen Vedutenmalerei wurzelt im 17. Jahrhundert, wobei zunächst ausländische Künstler wie etwa der Augsburger Joseph Heinz d. J. und der Holländer Gaspar van Wittel eine wegweisende Rolle spielten. Ihnen folgten der Friulaner Luca Carlevarijs und der Schwede Johan Richter, der seit Beginn des 18. Jahrhunderts für eine Expansion der Veduten-Gattung sorgten. In den zwanziger und dreißiger Jahren dominierte Antonio Canaletto, der - vermittelt durch eine intensive Reisetätigkeit - bereits überregionales Ansehen genoss. Mit ihm konkurrierten Michele Marieschi, Franceso Albotto und vor allem Bernardo Bellotto, mit dem die Entwicklung der Vedute ihren Zenit erreichte. In diesem Kontext sind auch Antonio Stom, Antonio Visentini und Gabriele Bella zu erwähnen. Alle Konkurrenten überragend ist schließlich Francesco Guardi zu nennen, der - bereits den Impressionismus erahnend - nicht nur als Lichtmaler, sondern auch als Produzent zahlreicher Veduten bis in die achtziger Jahre in Erscheinung trat. Auf dem Sektor der Landschaftsmalerei war Marco Ricci zweifelsfrei der prominenteste Repräsentant. Em. Univ.-Prof. Günter Brucher war Leiter der Abteilung für Österreichische Kunstgeschichte an der Universität Graz und Ordinarius am Institut für Kunstgeschichte der Universität Salzburg. Er ist Träger des Wilhelm-Hartel-Preises der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 2012, der er seit 2000 als Korrespondierendes Mitglied angehört.



