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Description
(Text)
Hat die deutsche Gesellschaft nach 1945 "aus der Geschichte gelernt", oder ist das nur eine bequeme Behauptung? Linien des eugenischen Denkens, "tödliches Mitleid" und ableistische Grundhaltungen setzen sich weitgehend ungebrochen bis heute fort. Um das zu durchbrechen und in ein reflektiertes menschenfreundliches Denken und zukunftsfähiges Handeln zu überführen, ist der selbstkritische Blick auf Vergangenheit und Gegenwart nötig. Der Band dokumentiert die Theologische Denkstube 2024 und die grundlegenden Impulse der Hamburger Integrations- und Befreiungsinitiative seit den 1970er Jahren. Er wird von einem partizipativen Forschungsteam herausgegeben und stärkt die Betroffenenperspektive der Disability Studies und Disability History. Resonanzen unterschiedlicher Fachleute fragen, was sich daraus für die Selbstbestimmung und Inklusion von Menschen mit Behinderungen heute lernen lässt. Alle Beiträge unterstützen Kirche und Theologie darin, sich zuerst mit den eigenen ableistischen Anteilen zu befassen, ehe sie versuchen, Menschen mit unterschiedlichen Begabungen und Behinderungen zu befreien.
(Author portrait)
Eva Bohne ist Zeitzeugin und Dozentin, ehem. Leiterin der Evangelischen Familienbildungsstätte Hamburg-Lokstedt, Initiatorin der Theologischen Denkstuben.Bettina Marquardt ist Sonderpädagogin, Dozentin und Inklusionsberaterin an Schulen und Bildungseinrichtungen, Hamburg.Dr. Ulrike Murmann ist Hauptpastorin und Pröpstin an St. Katharinen, Hamburg.Dr. Wolfhard Schweiker ist Theologe und Sonderpädagoge am Pädagogisch-Theologischen Zentrum Stuttgart und apl. Professor an der Evangelisch-theologischen Fakultät der Universität Tübingen.



