Rechtssubjektivität für KI : Eine Untersuchung von Zuerkennungsgründen für die "ePerson" (Schriften zum Recht der Digitalisierung SRDI) (2026. 386 S. 232 mm)

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Rechtssubjektivität für KI : Eine Untersuchung von Zuerkennungsgründen für die "ePerson" (Schriften zum Recht der Digitalisierung SRDI) (2026. 386 S. 232 mm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783161705601

Full Description

Jessica Hawighorst widmet sich der Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen künstliche Intelligenz als eigenständiges Rechtssubjekt anerkannt werden kann. Im Mittelpunkt steht die Figur der sogenannten elektronischen Person (ePerson), die als rechtlich selbstständiger Träger von Rechten und Pflichten konzipiert wird. Die Autorin analysiert die dogmatischen und philosophischen Grundlagen einer solchen Zuschreibung und verbindet rechtsdogmatische Argumentation mit verfassungsrechtlichen und europarechtlichen Perspektiven. Ausgehend von der zunehmenden Autonomie moderner KI-Systeme untersucht die Autorin die Herausforderungen von Vorhersehbarkeit, Nachvollziehbarkeit und Zurechnung ihres Handelns. Dabei werden zentrale Begriffe wie Rechtssubjekt, Rechtsperson und Rechtsfähigkeit kritisch beleuchtet und in ihrem Verhältnis zueinander neu bestimmt. Jessica Hawighorst zeigt, dass die Zuerkennung von Rechtssubjektivität kein naturgegebenes, sondern ein gesetzgeberisches Konstrukt ist, das sich innerhalb verfassungsrechtlicher Grenzen frei gestalten lässt. Ethik, Rechtskultur und Zweckmäßigkeit bilden dabei die entscheidenden Bezugspunkte. Sie gelangt zu dem Schluss, dass eine rechtliche Anerkennung künstlicher Intelligenz als Person zwar möglich, gegenwärtig jedoch nicht erforderlich ist. Sie könnte bestehende Unsicherheiten im Vertrags- und Haftungsrecht verringern, wäre jedoch mit erheblichen legislativen und administrativen Herausforderungen verbunden. Der Gesetzgeber bleibt damit frei, über die Einführung und Ausgestaltung einer solchen Rechtspersönlichkeit politisch zu entscheiden.

Contents

Erster Teil: Einführung und technische Grundlagen
§ 1 Einleitung
§ 2 Was ist künstliche Intelligenz?
I. Geschichtliche Entwicklung
II. Begriff und technischer Hintergrund
III. Einsatzbereiche und Typen von KI
IV. Vergleich mit menschlicher Intelligenz
V. Ausblick: Künftige Chancen und Risiken durch KI
Zweiter Teil: Die elektronische Person
§ 3 Die Diskussion über „personifizierte Maschinen"
I. Menschliche Maschinen in Unterhaltungsmedien
II. Einzug der Diskussion in die (juristische) Fachliteratur
III. Diskussion auf politischer Ebene
§ 4 Begriffe und „Begriffsverwirrung"
I. Begriffe
II. Exkurs: Teilrechtsfähigkeit
III. Entwirrung der Begriffe?
IV. Stellungnahme zu den Begrifflichkeiten
§ 5 Aktuelle Begriffs- und Statusdiskussionen
I. Statusdebatten mit Bezug zum Menschen
II. Gesamthandsgemeinschaften
III. Tiere und Natur
IV. Künstliche Intelligenz
V. Vor- und Nachteile der Statusdebatten und das „Henne-Ei-Problem" in der Diskussion
§ 6 Die Entwicklung des Rechtsdenkens über Rechtspersönlichkeit
I. Entwicklung der natürlichen Person
II. Entwicklung der juristischen Person
III. „Atypische" Rechtssubjekte in Vergangenheit und Gegenwart
IV. Heutiges Verständnis: Rechtspersönlichkeit als ein Gegenstand der
Zuschreibung durch den Gesetzgeber
§ 7 Gründe für die Zuerkennung von Rechtspersönlichkeit
I. Rechtskulturelle Orientierungsmuster

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