Kompetenzbegrenzung in der EU-Beihilfenkontrolle : Ein Prozess dynamischer Integration. Dissertationsschrift (Studien zum europäischen und deutschen Öffentlichen Recht / EuDÖR 51) (2024. XIX, 493 S.)

個数:

Kompetenzbegrenzung in der EU-Beihilfenkontrolle : Ein Prozess dynamischer Integration. Dissertationsschrift (Studien zum europäischen und deutschen Öffentlichen Recht / EuDÖR 51) (2024. XIX, 493 S.)

  • 在庫がございません。海外の書籍取次会社を通じて出版社等からお取り寄せいたします。
    通常6~9週間ほどで発送の見込みですが、商品によってはさらに時間がかかることもございます。
    重要ご説明事項
    1. 納期遅延や、ご入手不能となる場合がございます。
    2. 複数冊ご注文の場合は、ご注文数量が揃ってからまとめて発送いたします。
    3. 美品のご指定は承りかねます。

    ●3Dセキュア導入とクレジットカードによるお支払いについて
  • 【入荷遅延について】
    世界情勢の影響により、海外からお取り寄せとなる洋書・洋古書の入荷が、表示している標準的な納期よりも遅延する場合がございます。
    おそれいりますが、あらかじめご了承くださいますようお願い申し上げます。
  • ◆画像の表紙や帯等は実物とは異なる場合があります。
  • ◆ウェブストアでの洋書販売価格は、弊社店舗等での販売価格とは異なります。
    また、洋書販売価格は、ご注文確定時点での日本円価格となります。
    ご注文確定後に、同じ洋書の販売価格が変動しても、それは反映されません。
  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783161633065

Full Description

Die Beihilfenkontrolle und die unionale Kompetenzverteilung haben sich seit der Gründung der EWG kontinuierlich fortentwickelt - und damit auch das Verhältnis beider Elemente zueinander. Untersucht man die Rechtsprechungsentwicklung seit 1958, zeigt sich, dass es dem EuGH nicht allein um ein möglichst weitreichendes Beihilfenrecht geht: Vor allem in souveränitätssensiblen Bereichen wie dem Steuerrecht und dem Sicherheitssektor nimmt der EuGH zunehmend Rücksicht auf die Gestaltungsräume der Mitgliedstaaten. Dass dennoch oft der Eindruck einer ausgreifenden Beihilfenkontrolle besteht, liegt nicht an der Rechtsauslegung, sondern an der faktisch gewachsenen Bedeutung des Beihilfenrechts. Um im dynamischen Unionsrecht einen Ausgleich zwischen dem Binnenmarktschutz und den nationalen Kompetenzen zu erzielen, sollten in Zukunft die primärrechtlichen Kompetenzgrenzen in der Beihilfenkontrolle Niederschlag finden.

Contents

A. Einleitung
I. Fragestellung
II. Überblick zum Forschungsstand
III. Eingrenzung des Untersuchungsgegenstands
IV. Aufbau der Untersuchung
V. Methodisches Vorgehen

B. Die unionale Kompetenzverteilung
I. Über die Schwierigkeit, in der EU über Kompetenzen zu sprechen
II. Zum Kompetenzverständnis dieser Arbeit
III. Die Kompetenzverteilung: Funktionsweise und Abgrenzung
IV. Fazit: Die Herausforderungen der Kompetenzverteilung

C. Das Beihilfenrecht im unionalen Kompetenzsystem
I. Überblick zum Beihilfenrecht
II. Die kompetenzrechtlichen Wirkungen des Beihilfenrechts
III. Typisierung der Kompetenzkonflikte durch die Beihilfenkontrolle
IV. Fazit: Das Beihilfenrecht im Spannungsfeld zwischen Binnenmarkt- und Kompetenzschutz

D. Die allgemeine Entwicklung der Kompetenzverteilung und der Beihilfenkontrolle
I. Entwicklung der Kompetenzverteilung und -begrenzung in der EU
II. Entwicklung der Bedeutung des Beihilfenrechts
III. Fazit: Das Zusammenwirken der Entwicklungen

E. Die Entwicklung der Beihilfenrechtsprechung in kompetenzrechtlicher Hinsicht
I. Fokus der Untersuchung
II. Entwicklung der Beihilfenrechtsprechung im Steuerrecht
III. Entwicklung der Beihilfenrechtsprechung im Sicherheitssektor
IV. Der sachgebietsübergreifende Trend zu mehr Kompetenzerwägungen
V. Zusammenführung der Rechtsprechungsentwicklungen
VI. Bewertung der Beihilfenrechtsprechung

F. Vorschlag zur Änderung der Beihilfenkontrolle
I. Bisher bestehende Ansätze
II. Eigener Vorschlag: Berücksichtigung von Kompetenzgrenzen in der Beihilfenprüfung
III. Fazit: Die Grenzen der Änderung der Beihilfenkontrolle

G. Schlussfolgerungen: Die Stabilität in der Dynamik der EU
I. Schlussfolgerungen für das Verständnis des unionalen Kompetenzsystems
II. Schlussfolgerungen für die Funktionsweise der Beihilfenkontrolle
III. Schlussfolgerungen für die Integrationsdynamik der EU

最近チェックした商品