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Full Description
In einer stringenten Erzähllinie entwickelt das Markusevangelium seine Vorstellung der basileia tou theou mehr und mehr als Idee einer königlichen Präsenz Gottes. Judith König zeigt, dass das Markusevangelium dabei die Nähe der basileia Gottes als Katalysator einer neuen Art von Weltwahrnehmung versteht. Dabei erstreckt sich der Aufruf, diese neue Art von Wahrnehmung zu entdecken, einzuüben, und sie anzuwenden über die Charaktere der erzählten Welt hinaus auch auf die Leserinnen und Leser des Markusevangeliums. Für Letztere ist die veränderte Wahrnehmung besonders wichtig, denn nur mit ihrer Hilfe kann die herausfordernde Erzählung vom Leiden und Tod Jesu am Kreuz entschlüsselt werden. Das Markusevangelium bietet für die zentrale Frage, wie selbst im Tod des Gottessohnes am Kreuz die königliche Präsenz Gottes wahrgenommen werden kann, nur vorsichtige Antworten.
Contents
Einleitende Bemerkungen Die βασιλεία τοῦ θεοῦ als komplexes Thema der vielstimmigen Bibel
Teil I: Gegenstand und Methode der Untersuchung
Horizonte - oder: In welchen Kontexten sich diese Untersuchung bewegt - Βασιλεία τοῦ θεοῦ und Körperlichkeit im Markusevangelium: Die Forschungsfragen - Methodik und hermeneutische Perspektiven des vorliegenden Bandes - Βασιλεία (τοῦ θεοῦ) in antiken Kontexten außerhalb des Markusevangeliums
Teil II: Die βασιλεία τοῦ θεοῦ im Markusevangelium
Mk 1,14-15: Die βασιλεία τοῦ θεοῦ und der Aufruf zum Umwenden des ganzen Lebens - Mk 4,1-34: Vom Säen und Wachsen der Saat - Mk 8,34-9,1: Die sichtbare βασιλεία τοῦ θεοῦ - Mk 9,42-50: Die βασιλεία τοῦ θεοῦ und (un)versehrte Körperlichkeit - Mk 10,13-27: Der (falsche) Zugang zur βασιλεία τοῦ θεοῦ - Mk 12,28-34: Nicht fern sein von der βασιλεία τοῦ θεοῦ - Mk 14,17-25: Die βασιλεία τοῦ θεοῦ als Ort sinnlicher Freuden? Vom Trinken in der βασιλεία - Mk 15,42-47: Warten auf die βασιλεία τοῦ θεοῦ?
Teil III: Schlussbetrachtungen
Zusammenführung zentraler Linien und Erträge - Plädoyer für eine Hermeneutik der Körperlichkeit



