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Full Description
Ausgehend von einer Arbeitsgruppe auf dem Lutherkongress in Helsinki 2012, vollziehen die Beiträge dieses Bandes die Genese des Sola-scriptura-Prinzips nach. Die Autoren und Autorinnen untersuchen die Entwicklung von Luthers Umgang mit Kirchenvätern, Heiliger Schrift und Kirchenrecht. Die dicht aufeinander bezogenen Studien ermöglichen differenzierte Aussagen zu dem allmählichen Ablösungsprozess der reformatorischen Theologie von dem tradierten Autoritätengefüge. In dem kurzen Zeitraum zwischen 1516 und 1521, der hier untersucht wird, zeigt sich eine Neupositionierung, deren Ergebnis zum Kern reformatorischer Theologie gehörte. Die hier versammelten Aufsätze ermöglichen somit eine Beschreibung dieses Prozesses in bislang nicht gegebener Klarheit und Differenziertheit.
Contents
Volker Leppin/Matthias Mikoteit: Einleitung - Volker Gummelt: Augustin-Rezeption in den frühen Wittenberger Psalter-Vorlesungen von Martin Luther und Johannes Bugenhagen - ein Vergleich - Matthias Mikoteit: Autoritätenverwendung in Bartholomäus Bernhardis Disputation der "Quaestio de viribus hominis sine gratia" - Ingo Klitzsch: Autoritätenverwendung in der "Disputatio contra scholasticam theologiam" - Christopher Voigt-Goy: Luther und das Kanonische Recht in den "Resolutiones disputationum de indulgentiarum virtute" (1518) - Volker Leppin: Die Genese des reformatorischen Schriftprinzips Beobachtungen zu Luthers Auseinandersetzung mit Johannes Eck bis zur Leipziger Disputation - Jun Matsuura: Duo Cherubim adversis vultibus. Zur Herausbildung und texthermeneutischen Bedeutung des Grundsatzes Scriptura sui ipsius interpres - Hannegreth Grundmann: Augustins Retractationes (1. Buch, 19. Kap.) als Autorität in Luthers achtem Argument der zweiten Leipziger Conclusio 1519 in der Kontroverse mit Jacobus Latomus - Stefano Leoni: Der Augustinkomplex Luthers zwei reformatorische Bekehrungen



