Full Description
Die Aufsätze von Oskar Hartwieg kreisen um die richterliche Arbeit am Sachverhalt und an den Normen - ein Thema, das im Mittelpunkt seiner Forschungstätigkeit stand. Überzeugt davon, daß der deutsche Zivilprozeß im internationalen Wettbewerb dem englischen unterlegen sei, suchte er in seinen Veröffentlichungen die Schwachstellen des deutschen Rechts aufzuspüren, um Ansätze und Vorschläge zur Verbesserung zu entwickeln.
Die Auswahl der Aufsätze und ihre Präsentation ist das Ergebnis der Zusammenarbeit der Herausgeber mit den Schülern Oskar Hartwiegs.
Gerhard Kegel, der Hartwiegs Arbeiten von Beginn an verfolgt und kommentiert hat, würdigt in einem einleitenden Vorwort die einzelnen Aufsätze unter fachwissenschaftlichen Gesichtspunkten.
Contents
Der Gesetzgeber des EGBGB zwischen den Fronten heutiger Kollisionsrechts-Theorien - Innovationsleistungen zivilrechtlicher Sachverhaltsarbeit - Algorithmische Inhaltsanpassung durch Akzentverschiebung und richterliche Gestaltung der mündlichen Verhandlung - Die Arbeitsteilung zwischen Anwälten und Richtern: Rechtsvergleichende Notizen zur professionellen Streitfixierung im Zivilverfahren - The Art of Framing the Case under English and German Rules of Pleading: A Comparative Case Study - Prozessuale Aspekte einheitlicher Anwendung der Wiener UN-Konventionen über den internationalen Warenkauf (CISG): Eine komparative Fall-Studie zur einheitlichen Rechtsanwendung - Die Klassifikation von Mobiliarsicherheiten im grenzüberschreitenden Handel: Zur verfahrensorientierten Qualifikation im Kollisionsrecht - Forum Shopping zwischen Forum Non Conveniens und "hinreichendem Inlandsbezug": Ein realer Fall-Vergleich - Prozeßreform und Summary Judgement - Pleading Actions and Defences under Foreign Law - Auslandsurteile im Wirkungsvergleich - Internationale Trade Law und die deutsche Justiz



