Name, Rock, Blickfang : Historische Semantiken und Praktiken des Titels (Paratext-Studien)

個数:

Name, Rock, Blickfang : Historische Semantiken und Praktiken des Titels (Paratext-Studien)

  • 在庫がございません。海外の書籍取次会社を通じて出版社等からお取り寄せいたします。
    通常6~9週間ほどで発送の見込みですが、商品によってはさらに時間がかかることもございます。
    重要ご説明事項
    1. 納期遅延や、ご入手不能となる場合がございます。
    2. 複数冊ご注文の場合は、ご注文数量が揃ってからまとめて発送いたします。
    3. 美品のご指定は承りかねます。

    ●3Dセキュア導入とクレジットカードによるお支払いについて
  • 【入荷遅延について】
    世界情勢の影響により、海外からお取り寄せとなる洋書・洋古書の入荷が、表示している標準的な納期よりも遅延する場合がございます。
    おそれいりますが、あらかじめご了承くださいますようお願い申し上げます。
  • ◆画像の表紙や帯等は実物とは異なる場合があります。
  • ◆ウェブストアでの洋書販売価格は、弊社店舗等での販売価格とは異なります。
    また、洋書販売価格は、ご注文確定時点での日本円価格となります。
    ご注文確定後に、同じ洋書の販売価格が変動しても、それは反映されません。
  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783111708935

Description

Im Anschluss an Gérard Genette ist der textuelle Schwellenraum zwischen Werk und Nicht-Werk in den Literaturwissenschaften als 'Paratext' berühmt geworden. Die Schriftenreihe möchte diesem mittlerweile vielfach kritisch wie produktiv aufgegriffenen Modell in einem über das klassische Textmedium hinaus entwickelten Forschungsdiskurs ein publizistisches Umfeld anbieten.

Titel verstehen sich nicht von selbst. Die Ausdifferenzierung, Verwendung und Beobachtung des paratextuellen Elements im literarischen Feld und darüber hinaus wird durch historisch spezifische Semantiken und Praktiken geprägt. Alternative Bezeichnungen wie Name , Rock (Christian Friedrich Geßner) oder Blickfang (Arnold Rothe) deuten diese Zusammenhänge an. Sie lassen sich als Elemente von Beschreibungen verstehen, die in und mit sozialen Formationen die Geschichte des Titels als Paratext prägen. Ausgehend von diesem Befund interessieren sich die Beiträge dieses Bandes (erstens) für Relektüren von klassischen Texten der Titeltheorie, um sie im Hinblick auf ihren Begriffshaushalt, ihre Metaphern und Kollektivsymbole zu untersuchen. Sie nehmen (zweitens) die Vielzahl an weniger bekannten Titel-Reflexionen in den Blick: abseitige oder bisher überlesene Stellen in Poetiken und poetologischen Texten oder in Vor- oder Nachworten, Briefen etc. Schließlich fragen sie (drittens) nach den konkreten Praktiken der Herstellung und Verwendung von Titeln in der deutschsprachigen Literatur und ihren Kontexten insbesondere seit dem späten 18. Jahrhundert, aber auch in Rückgriffen bis in die Antike und Vorgriffen bis in die Gegenwart. Damit eröffnet der Band Literatur- und Buchwissenschaftler*innen ebenso wie Literatursoziolog*innen den Weg zu einer praxeologischen Semiotik des Titels.

David-Christopher Assmann, Otto-Friedrich-Universität, Bamberg; Lorella Bosco, Università degli Studi di Bari Aldo Moro, Bari, Italien.