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Description
Katalyse an Oberflächen ist ein wahrhaft interdisziplinäres Gebiet, das fundierte Kenntnisse aus Chemie, Physik und Ingenieurwesen erfordert, wie sie in diesem Buch vermittelt werden. Alle wesentlichen Werkzeuge der Katalyseforschung werden beschrieben, von der Synthese und Modifi zierung poröser Feststoffe über volumen- und oberfl ächensensitive Charakterisierungstechniken bis hin zu aktuell angewendeten theoretischen Methoden.
Wichtige Aspekte der Oberfl ächenkatalyse werden im Detail betrachtet, z. B. das etablierte Wissen über Reaktionsmechanismen und aktive Zentren in Redox- und Säure-Base-Katalyse, über Promotoren und Gifte. Im Zeitalter der Energiewende beschränkt sich das Buch nicht auf die thermische Katalyse, sondern bezieht die aufstrebenden Gebiete der Photo- und der Elektrokatalyse ein.
Als fortgeschrittenes Lehrbuch eignet sich »Katalyse an Oberfl ächen« vor allem für Masterstudenten und Doktoranden, die es hinsichtlich Synthese, Charakterisierung und Anwendung von Katalysatoren an den aktuellen Wissensstand heranführt. Seine einführenden bzw. den Grundlagen gewidmeten Teile können jedoch auch Bachelorstudiengänge unterstützen, in denen Nachhaltigkeitsaspekte der Chemie zur Sprache kommen.
Wolfgang Grünert
studierte von 1968 bis 1972 Verfahrenstechnik in Leuna-Merseburg. Er habilitierte sich 1992 an der Hochschule in Merseburg war von 1997 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2016 Professor für Industrielle Chemie an der Ruhr-Universität Bochum, Deutschland. Er ist Autor von mehr als 200 Publikationen und Mitglied des Editorial Board von Applied Catalysis B: Environmental.
Wolfgang Kleist
promovierte 2006 im Bereich der industriellen Chemie an der Technischen Universität München (TUM). Nach Postdoc-Aufenthalten in der Schweiz habilitierte er sich 2015 am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Seit 2017 trat er die Nachfolge von Wolfgang Grünert an der Ruhr-Universität Bochum an und ist seit 2021 Professor für Chemische Technologie an der RPTU Kaiserslautern-Landau, Deutschland. Er ist derzeit Vorsitzender des Deutschen Zeolith-Verbandes und hat mehr als 60 Publikationen und mehrere Patente mitverfasst.
Martin Muhler
studierte Chemie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Von 1986-1989 promovierte er am Institut für physikalische Chemie der LMU bei Prof. Dr. G. Ertl. Während dieser Zeit wechselte er als Stipendiat des Chemiefonds an das Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft nach Berlin und legte dort im Februar 1989 am Fachbereich Chemie der Freien Universität Berlin seine Doktorpüfung ab. Bis 1991 arbeitete er als Postdoctoral Fellow in der Grundlagenforschung bei Haldor Topsoe A/S, Dänemark. Von Oktober 1991 - August 1996 habilitierte er sich am Fritz-Haber-Institut für das Fach "Technische Chemie". Seit 1996 hat Herr Muhler eine Professur für "Technische Chemie" an der Ruhr-Universität Bochum inne. Im Jahr 1999 wurde er mit dem DECHEMA-Preis und 2023 mit dem Alwin-Mittasch-Preis ausgezeichnet. Er ist Autor von mehr als 550 Publikationen und 20 Patenten.



